HELP FM - Der Selbsthilfe-Podcast

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Nächster Podcast: 26.02.2026


#98: Ich sage Ja! und meine Nein! Endlich Grenzen setzen durch Achtsamkeit

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Stress entsteht in unserem Leben häufig dadurch, dass wir nicht in der Lage sind, unsere Bedürfnisse wahrzunehmen und rechtzeitig auch mal nein zu sagen. Sei es gegenüber unserem Partner, dem Chef, unseren Kindern oder fordernden „Freunden“. Hinter unserem Verhalten stecken in der Regel Ängste sowie erlernte Muster und Rollenmodelle. Doch wenn uns unser eigenes Verhalten nicht gut — dann ist es höchste Zeit, es bewusst anzuschauen und zu hinterfragen. Der Schlüssel zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung liegt
in der Achtsamkeit.

Achtsamkeit ist eine lebensverändernde Praxis, die es uns ermöglicht, bewusst im gegenwärtigen Moment zu leben. Sie bedeutet, unsere Aufmerksamkeit absichtlich auf das Hier und Jetzt zu lenken, ohne Urteile zu fällen. In einer Welt, die oft von Hektik und Ablenkungen geprägt ist, kann Achtsamkeit dazu beitragen, innere Ruhe, Klarheit und ein tieferes Verständnis für uns selbst und unsere Umgebung zu entwickeln. Der erste Schritt zur Achtsamkeit ist oft die
bewusste Wahrnehmung unseres Atems, unserer eigenen Gedanken, Emotionen und körperlichen Empfindungen. Indem wir lernen, diese ohne Urteil zu beobachten, können wir einen Raum der Akzeptanz für uns selbst schaffen. Anstatt uns von negativen Gedanken oder Gefühlen überwältigen zu lassen, können wir sie stattdessen mit Mitgefühl betrachten und loslassen.

Nur über die Achtsamkeit können wir auch unsere Resilienz - also unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress, Krisen oder unberechtigten Forderungen anderer stärken. Die aber brauchen wir dringend, um Grenzen zu setzen und auch mal „Nein!“ zu sagen. Wie wir endlich achtsamer und resilienter leben können, das verrät uns unser heutiger Gast Petra Diederichs, Achtsamkeitscoach aus Berlin. Also — bewusst durchatmen und reinhören!

Gast: Petra Diederichs
Moderation: Oliver Geldener

Links:
https://diederichs-coaching.de
https://mindfulness.berlin/

#97: Du bist das Problem! Ändere dein Denken und ändere so dein Leben

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Krisen, Krankheiten, Misserfolg: Wir alle finden uns schnell in einer Negativspirale wieder. Körperliche Beschwerden sind da häufig nur äußere Anzeichen innerer Probleme. Doch wie da heraus kommen? Wie können wir erreichen, was wir im Grunde alle wollen: Ein glückliches erfülltes Leben?

Kathrin Anders kennt beide Seiten des Lebens, die hellen wir die dunklen. Als Krankenschwester hat sie 33 Jahre lang an der Uni-Klinik in Greifswald gearbeitet und sich dabei zu viel zugemutet. Zwei Hörstürze und ein Burn-out waren die Quittung. Die körperliche Krise war der Beginn ihres zweiten, erfolgreichen Lebens. Sie begann sich zu hinterfragen und erkannte alte falsche Glaubenssätze und negative Überzeugungen, die sie in die Krankheit
geführt hatten. Aber zugleich erkannte sie, dass sie selbst nicht nur ihr Problem, sondern auch ihre Lösung ist. Ihr wurde bewusst, welche Macht ihre Gedanken haben und was sie tun muss, um ein gesundes glückliches Leben zu führen.

Heute gibt Kathrin Anders ihr Wissen an andere weiter, um auch ihnen zu helfen, sich selbst zu helfen. Wie sie ihre Krise überwunden hat und mit welchen Techniken sie jetzt arbeitet, darüber sprechen wir mit ihr in unserer aktuellen Folge.

Gast: Kathrin Anders, Energetischer Coach
Moderation: Oliver Geldener

Web: https://kathrin-anders.com/

#96: Neujahrsvorsätze endlich umsetzen: So wird 2024 dein bestes Jahr!

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Wer kennt es nicht: In der Silvesternacht trifft fast jeder von uns den Entschluss, sein Leben im neuen Jahr endlich zu ändern. Mehr Sport, nie mehr rauchen, gesünder essen und so weiter. Meistens wird das Projekt dann stillschweigend schon Ende Januar wieder beerdigt. - Die bequeme Routine siegt. Doch warum ist das so und vor allem: Muss das wirklich so sein?

Neujahrsvorsätze sind eine großartige Möglichkeit, um das Jahr positiv zu beginnen und Veränderungen anzustoßen. Sie können uns helfen, unsere Ziele und Wünsche zu definieren und uns auf den Weg zur Erfüllung dieser Träume zu bringen. Dabei geht es jedoch nicht nur darum, was wir erreichen wollen, sondern auch wie wir dorthin gelangen möchten. Es ist wichtig, realistische Ziele zu setzen und einen Plan zu erstellen, der uns dabei hilft, diese Ziele
Schritt für Schritt umzusetzen. Doch warum ist das so wichtig? Indem wir uns bewusst mit unseren Zielen auseinandersetzen und uns auf ihre Umsetzung konzentrieren, können wir unser Leben aktiv gestalten und selbstbestimmt handeln. Wir werden motivierter und haben eine klare Vorstellung davon, wo wir hinwollen - und wie wir dort hinkommen können. Mit diesem Fokus kann das neue Jahr voller Möglichkeiten sein!

Und wie wir 2024 zu einem glücklichen und erfolgreichen Jahr machen können, das verrät uns unser heutiger Gast Mandy Danaijelle Pohl. Schließlich weiß sie als Mentorin und Coach genau, wie wir Ziele setzen, aber auch erreichen können!

Gast: Mandy Danaijelle Pohl
Moderation: Oliver Geldener

Web: https://pluspohl.com

#95:Selbsthilfe ist Demokratie! Warum es so wichtig ist, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen

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- 10 Jahre HELP FM -

Selbsthilfe? Sind das nicht die Betroffenen, die im Kreis sitzen und ständig über ihre Probleme reden? So kennt man das zumindest aus vielen Filmen und ehrlich gesagt, hält sich das Klischee nach wie vor hartnäckig.

Dass Selbsthilfe dabei im Grunde so alt ist wie die Menschheit und viele Facetten umfasst, wird dabei gerne vergessen. Übrigens zum Teil auch von Politik und Verwaltung. So hat das Rathaus Potsdam im Sommer zunächst die kommunale Förderung für das Selbsthilfezentrum SEKIZ komplett streichen wollen, obwohl es Anlaufstelle für mehr als 50 Selbsthilfegruppen ist und
zudem die städtische Ehrenamtsagentur betreibt. Die Idee ist mittlerweile vom Tisch und die Arbeit des SEKIZ kann auch künftig weitergehen. Aber die Entscheidung zeigte, wie gefährdet die Selbsthilfestrukturen in Deutschland gerade in Zeiten knapper Kassen sind.

Dabei ist die Selbsthilfe wichtiger denn je, davon ist unser heutiger Gast und Experte Detlef Fronhöfer überzeugt. Jahrzehnte lang hat er als Zuständiger der AOK Nordost die Selbsthilfe in Berlin und Brandenburg gefördert - unter anderem auch seit 2013 diesen Podcast. Doch er ist nicht nur ein Freund der Selbsthilfe, sondern auch ein kritischer Begleiter, der genau weiß, wo welche neuen Wege beschritten werden müssen um neue Chancen zu ergreifen. Zum
Beispiel in Politik und Gesellschaft. Selbsthilfe neu denken. Darüber und mehr sprechen wir in unserer neuen Folge mit ihm.

Gast: Detlef Fronhöfer
Moderation: Oliver Geldener

www.sekiz.de

#94: Heiler auf vier Pfoten: Der Hund, dein bester Freund und (Selbst)-Helfer

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Nicht nur als Blinden-, auch als Therapiehunde haben die flauschigen Begleiter des Menschen längst ihren Platz in unserer Gesellschaft erobert. Gerade bei psychischen Erkrankungen ist ihre positive Wirkung auf die Betroffenen längst nachgewiesen. Auch Traumapatienten, die mit Menschen negative Erfahrungen machen mussten, können ihre selbstgewählte Isolation durch den Umgang mit den Tieren allmählich überwinden und wieder Vertrauen lernen.

Über das Fell wieder ins Fühlen kommen: Diese Erfahrung hat auch Axel Ullrich gemacht. Nach einem Burn-out bekam er irgendwann den Tipp, sich einen Hund anzuschaffen. Aus dem ursprünglichen Begleiter für die Spaziergänge wurde schnell ungewollt ein Therapiehund, der ihm half, nicht nur seine Erkrankung zu überwinden, sondern auch das eigentliche Problem dahinter zu erkennen. Schließlich beschloss Axel Ullrich, auch anderen Menschen zur Verfügung zu stellen, was ihm selbst geholfen hat. Über seinen Verein in Brandenburg an der Havel besucht er mit seiner italienischen Wasserhündin Krankenhäuser, Hospize oder Heime. Und überall verbreiten die beiden Glück und Freude.

Der Hund als unser Freund und Helfer auf vier Pfoten: Wie die Tiere uns helfen können, in die Selbsthilfe zu kommen und wie ein Hund zum Therapiehund wird - darüber sprechen wir mit Axel Ullrich in unserer aktuellen Folge.

Gast: Axel Ullrich, Therapiehunde Brandenburg e.V.
Moderation: Oliver Geldener

Web: https://www.therapiehundeverein-brandenburg.de/

#93: Corona, Inflation, Krieg - Wie komme ich aus dem ewigen Krisenmodus wieder raus?

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In schwierigen Zeiten kann es leicht passieren, dass wir in Panik geraten und die Herausforderungen nicht mehr klar erkennen können. Eine Krise kann uns aus unserer Komfortzone herausreißen und uns das Gefühl geben, dass alles außer Kontrolle gerät. Doch gerade in solchen Momenten ist es wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Situation nüchtern zu analysieren. Denn oft steckt hinter einer Krise auch eine Chance - eine Möglichkeit zur Veränderung, zum Wachsen und zur persönlichen Weiterentwicklung. Wir sollten uns daher ermutigen lassen und uns bewusst machen, dass jede Krise auch eine Gelegenheit bietet, unsere Stärken zu entdecken und neue Wege einzuschlagen.

Doch wie kann das gelingen? Unser Gast Melanie Barth ist Musikerin und Impuls-Coach und hilft Menschen, aus Krisensituationen wieder in die Kontrolle zu kommen, aus der Ohnmacht in die Selbstermächtigung. Dazu ist es zunächst einmal wichtig, zu erfassen, was uns eigentlich wirklich Angst macht und das Problem zu durchdringen. Bei der Bewältigung geht es oft darum, alte Prägungen und Glaubensmuster zu durchbrechen und neu zu überschreiben. Schließlich geht es darum, aus dem niedrigen Level der Angst in die höheren Schwingungen der Freude, des positiven Denkens und der Liebe zu kommen.

Raus aus dem Krisenmodus und den negativen Endlosschleifen und rein in ein positives Bewusstsein und erfolgreiches Leben! Wie die Hilfe zur Selbsthilfe gelingen kann — darüber sprechen wir mit Melanie Barth in unserer aktuellen Folge.

Gast: Melanie Barth, Impuls-Coach
Moderation: Oliver Geldener

Web: https://melaniebarth.com

#92: "Irgendwas ist bei mir anders!“ Ehemalige DDR-Wochenkinder arbeiten ihre Erfahrungen auf

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Gerade gegründet, propagierte die noch junge DDR in den fünfziger Jahren, die Mutter gehöre nicht an den Herd, sondern so schnell wie möglich wieder an ihren Arbeitsplatz. Was sich heute modern anhören mag, war in Wahrheit dem Arbeitskräftemangel infolge der Westfluchten geschuldet. Um so mehr wurde diese Tatsache mit sozialistischen Parolen und vermeintlich wissenschaftlichen Belegen überdeckt, wonach der Staat Säuglinge besser betreuen könne als die eigenen Eltern. Um es den Müttern zu ermöglichen, sich nur sechs Wochen nach der Geburt von ihren Babies zu trennen, entstand in der ganzen DDR ein dichtes Netz von Wochenkrippen: Die Kinder wurden am Montagmorgen abgegeben und erst am Samstag wieder abgeholt.

Die schnelle Wiederherstellung der mütterlichen Arbeitskraft ging zu Lasten der Kleinsten. Sie konnten keine richtige Bindung zu den Eltern aufbauen und somit in der Regel auch kein Urvertrauen. Neuere Studien belegen, dass die sogenannten Wochenkinder häufig lebenslang unter Schlafstörungen leiden sowie Probleme haben, feste Bindungen einzugehen. Auch gilt ein übersteigertes Autarkiebedürfnis als Folge frühkindlicher traumatischer Erlebnisse in der Wochenkrippe. Die waren übrigens zwar in der DDR und anderen sozialistischen Ländern weit verbreitet, doch es gab sie zumindest in den fünfziger und sechziger Jahren auch etwa in Frankreich oder Westdeutschland.

Mittlerweile organisieren sich die ehemaligen DDR-Wochenkinder in Selbsthilfegruppen und arbeiten gemeinsam ihre Erfahrungen auf. Wie das genau vonstatten geht und wie unbewusste Muster im Erwachsenenalter bewusst durchbrochen werden können – darüber reden wir in dieser Folge mit Nelia, die gerade die Wochenkinder-Selbsthilfegruppe in Potsdam aufbaut.

Gast: Nelia, Wochenkinder-Selbsthilfegruppe im SEKIZ Potsdam
Moderation: Oliver Geldener

Web: https://wochenkinder.de
https://www.sekiz.de
https://www.helpfm.de

#91: Mental Health Coaching: Warum die seelische Gesundheit spätestens in der Schule beginnt

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Jedes Jahr im Oktober will die bundesweite „Woche der seelischen Gesundheit“ sensibilisieren und psychische Erkrankungen entstigmatisieren. Nach wie vor ein wichtiges Thema, denn noch immer trauen sich viele nicht, in der Familie, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis offen über mentale Probleme zu sprechen.

Bei der Potsdamer Selbsthilfe-Kontaktstelle SEKIZ hat die Aktionswoche einen festen Platz in der Jahresplanung. Sie ist diesmal zugleich Startschuss für ein neues Gartenprojekt, bei dem Betroffene gemeinsam den Innenhof gärtnerisch neu gestalten und zu einer Oase der Ruhe und Achtsamkeit umwidmen. Neben weiteren Aktionen liegt der Fokus auf dem in diesem Schuljahr gestarteten bundesweiten Programm „Mental Health Coaches“, das gezielt die seelische
Gesundheit von Schülerinnen und Schülern fördern will. Denn das Bewusstsein für das psychische wie physische Wohlbefinden kann nicht früh genug geschärft werden. Das Pilotprojekt wird vom Bundesfamilienministerium gefördert und derzeit an zwei Potsdamer Schulen umgesetzt.

Über die diesjährigen Aktionen in der „Woche der seelischen Gesundheit“ in
Potsdam sprechen wir mit Annett Lange vom SEKIZ sowie mit Mental Health Coach Marie Kauer über ihre Aufklärungsarbeit an den Schulen. Die seelische Gesundheit betrifft uns alle, ein Leben lang!

Gäste: Annett Lange, Leiterin Selbsthilfe-Kontaktstelle SEKIZ Potsdam
Marie Kauer, Mental Health Coach
Moderation: Oliver Geldener

Webseiten:
- https://www.mental-health-coaches.de/
- http://www.sekiz.de

#90: Frischer Wind für die Selbsthilfe: Spannendes Experiment auf großer Fahrt für neue Impulse in der Gruppenarbeit

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Selbsthilfe - sind das nicht Menschen, die im Kreis sitzen und über ihre Probleme reden? Dieses Klischee hält sich nach wie vor hartnäckig und ja: Diese Form der Selbsthilfe wird es auch immer geben, denn der Austausch unter gleich Betroffenen ist und bleibt ein wesentlicher Baustein der Gruppenarbeit. Auch im Stuhlkreis. Aber nicht nur. Mit der Digitalisierung und der Veränderung unserer Lebensgewohnheiten ändern sich auch Strukturen, Angebote und Bedürfnisse in der Selbsthilfe. Und manches muss noch einmal neu gedacht und auf den Ursprung zurückgeführt werden.

Ende August stach eine Selbsthilfegruppe der besonderen Art auf dem Segelschiff „Nobile“ in die Ostsee, organisiert von den Kontaktstellen in Potsdam und Teltow. Die Mitglieder kamen aus verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Krankheitsbildern. Aber alle mussten gemeinsam mit anpacken, um das Schiff auf Kurs zu halten. Selbsthilfe im wahrsten Sinne des Wortes auf offener See in täglicher Auseinandersetzung mit Wind und Wellen. Das schweißt nicht nur zusammen, das setzt zwangsläufig auch gruppendynamische Prozesse frei. Zudem hatte der einwöchige Segeltörn positive Auswirkungen auf die körperliche und mentale
Gesundheit der Teilnehmer. Darüber hinaus erhofften sich die Organisatoren gemeinsam mit den Projektpartnern von der Barmer EK im Vorfeld „frischen Wind und neue Impulse“ für die tägliche Selbsthilfe-Arbeit. Ob das eingetreten ist und wie diese konkret aussehen, darüber sprechen wir im Studio mit den beiden Leiterinnen der Kontaktstellen, die natürlich auch an Bord tüchtig mit in die Seile gegriffen haben!

Gäste: Annett Lange, Leiterin Selbsthilfe-Kontaktstelle SEKIZ Potsdam
Anke Polkowski, Leiterin Selbsthilfe-Kontaktstelle KIS Potsdam-Mittelmark
Moderation: Oliver Geldener

Webseiten:
http://www.sekiz.de
https://awo-potsdam.de

#89: Nur nicht schwarz sehen! Blind oder sehbehindert und trotzdem erfolgreich im Leben

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Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist … zum Beispiel gelb. So geht ein beliebtes altes Kinderspiel. Doch was, wenn das Gegenüber alles nur schwarz oder grau sieht, weil es gar nichts oder fast gar nichts sieht? Dann ist die Welt nicht immer nur schön und bunt, dann müssen erst einmal die vielfältigsten Probleme im Alltag gemeistert werden. Denn wir Menschen orientieren uns maßgeblich über das Sehen in unserer Umwelt, das Auge ist unser stärkstes Sinnesorgan. Fällt die Sehkraft aus, müssen die Betroffenen mühsam lernen, sich über das Hören und Tasten im Leben zurecht zu finden.

In Potsdam ist das Sozialwerk seit 1990 die zentrale Anlaufstelle für Blinde und Sehbehinderte. Sie berät Betroffene, gibt Tipps für die Orientierung im Alltag und setzt sich auf kommunaler wie Landesebene für die Verbesserung der Rahmenbedingungen ein. Ein wichtiges Thema dabei ist neben der Erhöhung des monatlichen Blindengeldes die Verkehrssicherheit auf Gehwegen und an Kreuzungen sowie die Hilfe bei der Beantragung von Mitteln bzw. bei Widerspruchsverfahren.

Häufig leiden die Betroffenen seit ihrer Geburt unter der Sehbehinderung.
Unser heutiger Gast zeigt, dass man dennoch ein beruflich erfolgreiches und privat erfülltes Leben führen kann. Darüber hinaus sprechen wir mit ihm über seine Arbeit im Sozialwerk Potsdam, warum die Digitalisierung für Blinde viele Vorteile bringt und mit welchen einfachen Selbsthilfe-Tipps der Alltag verbessert werden kann. Auch wer nichts oder wenig sieht, muss nicht schwarz sehen!

Gast: Michael Mehlmann, Leiter der Beratungsstelle für Blinde und
Sehbehinderte beim Sozialwerk Potsdam
Moderation: Oliver Geldener

Web: http://www.sozialwerk-potsdam.de

Über diesen Podcast

Mit "HELP FM" startete das Potsdamer Selbsthilfe-, Kontakt- und Informationszentrum (kurz SEKIZ) e.V. am 10. Januar 2013 ein bundesweites Pilotprojekt: Eine Radioplattform, die ausschließlich dem Selbsthilfegedanken verpflichtet ist. Damit wurde ein Forum geschaffen, auf dem sich Betroffene und Interessierte zielgerichtet informieren können. 7 Jahre lang ging die Selbsthilfe-Sendung HELP FM bei Radio BHeins on air... Oft gibt es aber mehr zu sagen, als in einer kurzen Radiosendung passt und somit produziert nun HELP FM, seit dem 09.01.20, Selbsthilfe-Podcasts.

Intensive Gespräche und spannende Reportagen warten auf die Zuhörenden.
Zu den Programmschwerpunkten zählen alle Themen rund um die Selbsthilfe, Aufklärung über verschiedene Erkrankungen sowie Talks mit Experten. Zugleich wird wirkungsvoll über Hilfs- und Therapieangebote berichtet. Die Podcasts erscheinen donnerstags im Zwei-Wochen-Rhythmus.

Kontakt: ehrenamt@sekiz.de | 0331 62 00 281

PODCAST ABRUFBAR AUF:
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- YouTube - SEKIZ TV: https://youtu.be/5Of91BDdOCw
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von und mit HELP FM - SEKIZ e.V. Potsdam

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