00:00:00: Würde ist der Wert, den ich einem Menschen gebe nur weil er da ist und nicht weil er was erreicht hat.
00:00:05: Das wäre Respekt!
00:00:07: Der Unterschied ist mir dann klar geworden zwischen Selbstwert und Würde... ...ist dass sich Würde nie im Überschuss haben kann.
00:00:14: Das ist glaube ich der eigentliche göttliche Funke in uns.
00:00:23: Eigentlich müsste es mir gut gehen, das ist ein Satz den wir gerne mal im Alltag so vor uns hinreden.
00:00:28: Vielleicht gar nicht so realisieren was er eigentlich meint denn da spiegelt sich eine gewisse Diskrepanz ja zwischen dem gefühlten Leben und dem was wir.
00:00:38: Das ist ein Satz, den hat mein heutiger Gast schon häufig gehört.
00:00:42: Die ist nämlich Ärztin, also einerseits Hausärztin und andererseits aber auch ein Psychokoch, eine Psychotherapeutin, nämlich Dr.
00:00:50: Greta Kreuzer.
00:00:51: Sie therapiert in der Nähe von Mainz im schönen Rheinland-Pfalz, hat uns hier besucht in Potsdam was ich sehr schön finde.
00:00:58: Sie haben zum ersten Mal die Stadt kennengelernt und dieser Satz hat sie dazu inspiriert so einen ganzen Buch zu schreiben und darüber wollen wir reden.
00:01:04: Herzlich willkommen erstmal vor Dr.
00:01:06: Kreuzern!
00:01:07: Vielen Dank, Oliver Gelner.
00:01:09: Für die Einladung hat mich sehr gefreut schon!
00:01:11: Gerne.
00:01:12: doch wir haben uns ja schon so ein bisschen warm geredet an diesem schönen Spätsommer Tag, was ich ganz interessant finde.
00:01:18: Ihr Ansatz beinhaltet auch immer gleich eine Lösung.
00:01:21: also sie wollen nicht Probleme nur beschreiben.
00:01:23: Sie sind auch sehr interessiert daran das ganz praxisnah zu lösen und dass ist vielleicht auch für unsere Hörer interessant weil ich finde es immer schön wenn man sich etwas anhört wenn man dich informiert aber nebenbei auch noch was lernt fürs Leben.
00:01:34: Aber jetzt wollen wir doch erst mal gucken wo kommt denn dieser schöne Satz eigentlich her?
00:01:38: Denn da ist ja der Titel auch ihres Buches.
00:01:41: Eigentlich müsste es mir gut gehen warum wir nicht fühlen was wir haben.
00:01:46: Genau.
00:01:47: Ehrlich gesagt, ich hatte ihn schon lange in mir und dachte, das ist so eine Verklopptheit von mir.
00:01:52: Damit muss ich wohl leben?
00:01:54: Haben Sie sich dasselbe auch mal gesagt eigentlich?
00:01:57: Ja genau also warum kann ich jetzt nicht total zufrieden sein?
00:02:03: oder warum sind andere zufriedener als ich?
00:02:05: Also dieses
00:02:06: Vergleichsding immer
00:02:06: so auch?
00:02:07: Vom schon ja!
00:02:09: Und ich dachte, ja das ist eben eine von deinen Verkloptheiten... Damit musst du leben.
00:02:16: Ja, gibt Schlimmeres und ist ja nicht so, dass ich keine Freude empfinde, aber insgesamt dieses Gefühl ... Dass ich genau jetzt in meinem Leben richtig bin.
00:02:26: Dieses Gefühl der inneren Zufriedenheit als zuverlässiges Hintergrundrauschen zu haben?
00:02:32: Das hatte ich nicht!
00:02:33: Wie sind Sie dann vorgegangen?
00:02:34: Haben sie sich mal ein bisschen unter die Lübe genommen selber, oder?
00:02:37: Ich habe aufgegeben.
00:02:39: Das ist eben ein anderer Leben mit Tinnitus und ich liebe eben mit diesem Gefühl.
00:02:46: Genau.
00:02:46: Und dann kamen erfreulicherweise ... Also ich persönlich hatte gar nicht mehr vorgab das in einem Lösungsprozess zu geben.
00:02:53: Dann kamen Patienten von mir und die hatten das auch.
00:02:57: diesen Satz so formuliert, wie ich jetzt das Buch formuliert habe.
00:03:01: Also eigentlich müsste es mir gut gehen und ich hab ein richtig Attaptgefühl, also wasst du auch?
00:03:05: Aber das darf man als Therapeut ja nicht sagen um mich nichts zu entblößen sondern weil's ihr Patient nicht hilft damit der Patient seinen Raum bekommt.
00:03:13: und man ist ja der beste Therapeut wenn man keine Ahnung hat wie der Patient sein Problem lösen wird.
00:03:21: Und zu diesem Thema war ich ein außergewöhnlich guter Therapeuten, weil ich wusste es wirklich nicht.
00:03:28: Und an den einzelnen Bausteinen die ich da angewandt habe ist zum Schluss ein System geworden.
00:03:37: also wenn so drei Stunden zurückgegangen sind was hat den Menschen geholfen?
00:03:41: Dann waren das die einfachen Dinge die die Beziehung zu ihnen selbst verändert haben.
00:03:49: Und daraus hab ich dann erkannt, das ist kein Zufall.
00:03:53: Das ist nicht bei der Frau Meier-Sohn beim Herrn Müller anders, sondern ... das ist eigentlich das Gleiche und genau, dann habe ich daraus dieses System entwickelt oder es hat sich entwickelt und ich hab nur noch Striche dazwischen gemacht.
00:04:09: Genau, dann war es sogar in irgendeiner Art und Weise logisch.
00:04:14: Aber das war auch durch die Arbeit an sich selbst?
00:04:17: Also Sie haben ja wahrscheinlich auch an sich selbst gearbeitet.
00:04:20: Also ganz ehrlich gesagt, ich habe es erst mal die Patienten machen lassen und als ich wirklich dieses Konzept mit dieser drei Wochen-Challenge herfällig kurz bevor ich das schriftlich niedergefügt habe, aber es war schon fertig im Orbit oder immer im Kopf.
00:04:39: So muss ich auch mit mir umgehen und wie effizient das dann ist, ich weiß nicht ob es hier schon die Stelle ist oder ob sie mich später dazu näher fragen wollen.
00:04:47: Wie effiziente es ist so mit sich umzugehen wie es zum Schluss am Ende des Buches in dieser drei-Wochen-Challenge beschrieben wird?
00:04:54: Das habe ich dann natürlich erlebt, bevor ich das Buch geschrieben hab.
00:04:59: Okay ja da kommen wir noch hin.
00:05:00: die Lüge, dass man noch nicht gleich verraten zu der sie gekommen sind vielleicht nochmal ganz kurz auch was persönlich ist.
00:05:06: also Sie haben Medizin ja erst mal studiert ganz normal?
00:05:10: wie gesagt, sind auch nach wie vor als ganz normale Allgemeinmedizinerinnen unterwegs und dann haben sie irgendwann entschieden ich möchte noch ein bisschen mehr machen.
00:05:18: Ich möchte Richtung Psychotherapie.
00:05:20: Wie kam das denn?
00:05:21: Und wie kann überhaupt der Wunsch bei Ihnen Ärztin zu werden?
00:05:23: war das schon immer so...
00:05:24: Oh nein!
00:05:25: Das ist jetzt witzlange okay aber Sie haben gefragt.
00:05:29: Wenn ich es lustig formulieren möchte sage ich Naturwissenschaft lag schon immer in unserer Familie.
00:05:34: also wir sind seit keine Ahnung sieben acht neunzehn Generationen über verfolgen können Weinbauern, also Winzermann, Papa und Landwirt.
00:05:43: Beeindruckt hat mich aber unsere Kinderarztin, die auf der einen Seite eine außergewöhnlich schicke und kluge Frau war ... Und auf der anderen Seite jemand war zu dem... Also meine Schwestern sind teilweise zehn, zwölf Jahre älter als ich.
00:06:00: Die konnten samstags abends, bevor sie tanzen gegangen sind, haben die geklingelt, haben gesagt hier, Frau Doktor, ich hab dann Pickel, der muss weg!
00:06:08: Samstagabend.
00:06:09: Auf der anderen Seite war sie auch für Chemotherapie, damals Diabetiker-Kinder ... Also ganz sehr das wirklich gelebt ihren Beruf und ich meinerseits hab sie auch genutzt, ob ich Liebeskummer hatte oder als ich dann auch den Medizinstudienplatz habe.
00:06:30: Dann hab ich aber geklärt, oh mein Gott kann nicht das überhaupt?
00:06:33: Weil ich hatte jetzt Niemand aus meinen Reihen, der das irgendwie vorgelebt hatte.
00:06:39: Und da hat sie sich wirklich ... Ich hatte einen ganz normalen Termin gehabt.
00:06:43: Ich hatte ein zweitausend Scheinepraxis gehabt.
00:06:45: Ist auch egal, es ist sehr viel für eine Einzelne.
00:06:48: Da hättest du mir eine halbe Stunde hingesetzt und dann hat sie mir zum Schluss gesagt Ja?
00:06:52: Also meine große Frage war ich möchte Familie Sie hat keiner.
00:06:56: Kann ich trotzdem so eine gute Ärztin werden wie Sie.
00:06:59: Und dann hat sie gesagt, ja.
00:07:01: Sie kennt ein, zwei, die das auch hinbekommen.
00:07:04: Also es ist möglich.
00:07:05: Dann hat sie zu mir gesagt ... Ja, aber für meiner ist immer viel Zeit.
00:07:11: Dann hab ich gesagt okay, Medizin scheint was für mich zu sein?
00:07:14: Ich kann Medizinschulier.
00:07:17: Es war wirklich eine Frau, die hat zu allen Fragen des Lebens ... Ich will nicht sagen, an der Antwort gab's.
00:07:23: Sonst ging's so nach Ratgeber.
00:07:25: Aber er hat sich überall reingefühlt und ... Ja, war hilfreich.
00:07:31: War schon ein großes Vorbild?
00:07:33: Absolut
00:07:33: gar keine Frage!
00:07:34: Frau Dr.
00:07:34: Wolff, an absolut großvoll ... Würden vielleicht hier nicht
00:07:36: sitzen, wenn es diese Kita-Herzen nicht gegeben hätte.
00:07:38: Ja,
00:07:39: bestimmt.
00:07:40: Nicht als Dr.
00:07:41: Greta Kreuzer oder Dr.
00:07:42: Met Greta-Kreuzer, zumindest.
00:07:46: Dann ging's irgendwann nach der Schule los, Studienplatz bekommen und sie wurden jetzt in Medizin ein langes Studium überwissen.
00:07:53: Und irgendwann war es dann soweit, dass ihr die Praxis ... Sie haben eine Praxis eröffnet oder wie ging's weiter?
00:07:59: Dann haben wir einen Facharzt für Allgemeinmedizin gemacht.
00:08:02: Hätte auch erst für Pediatrie angestrebt.
00:08:05: Egal.
00:08:05: Meine Doktorarbeit hab ich an der Experimentelle gemacht in der Pediatri.
00:08:09: Hab mich aus verschiedenen Gründen für die Erwachsenen entschieden und hier die Allgemeimmedizin.
00:08:16: Das waren noch mal fünf Jahre.
00:08:18: Da bin ich erst in Gemeinschaftspraxis gegangen, schwanger geworden und niedergelassen.
00:08:25: Kinderärztin wollen sie dann doch nicht werden wie das ganz große Vorbild?
00:08:29: Ja weil ... Ich hab so ein Dünkel ja vorhin schon mal kurz erzählt.
00:08:33: warum habe ich tiefen psychologisch fundierte Psychotherapie gelernt.
00:08:37: Ich will jetzt immer das ganze große Gedankengebäude mal verstehen oder mir zutrauen darin spazieren zu können.
00:08:44: Das
00:08:44: ist allgemeine, fanden Sie da gut diesen Anspruch zu haben.
00:08:47: Bei der Pediatrie wollte ich in die Uni-Klinik gehen.
00:08:50: Dann hab ich meine Doktorarbeit dort experimentell durchgeführt, dann habe ich gesehen ... Das ist die erste, die ich da schätze, diese Nacht zum Elf, wenn ich als Student im Labor noch bin was okay ist weil das eine limitierte Sache, ich mach mal eine Doktorbeit, dann kommen die aber diesen Bonds um sie Uhr wieder auf der Station und haben eben hier noch geforscht.
00:09:13: Und es war damals schon so ... was man basic erwarten konnte von jemandem, der da ohne Klinikarriere machen möchte.
00:09:21: Und dafür war mir mein Familienwunsch zu groß.
00:09:24: Das kriege ich nicht hin.
00:09:25: Okay und dann die allgemeinen Medizinien?
00:09:27: Genau!
00:09:27: Aber Sie haben
00:09:27: schon angedeutet, okay, dann machen wir das mal gleich weiter, da steig' ich gleich noch ein... Es hat Ihnen immer nicht gereicht.
00:09:32: Wir haben eben auch geglaubt es ist nicht gut genug, es muss immer noch mehr.
00:09:36: Da kam dann die Idee, meine Mann ist ja eigentlich als Mediziner dann auch ausgelassen genug als Allgemein ... Arzt, oder?
00:09:44: Also wie kann man denn da auf die Idee?
00:09:45: dann noch Familie, die sie hatten.
00:09:46: Sie waren ja schwanger, also hatten dann schon ein Kind.
00:09:49: Warum denn dann auch eine Ausbildung?
00:09:51: Ja sogar drei Kinder.
00:09:54: Also man muss sagen... Die erste Zusatzausbildung habe ich mir vom Kopf ausgesucht.
00:10:00: Das war die klassische chinesische Akkupunktur.
00:10:04: Ich tut die Lage so dass man Medikamente einspart.
00:10:08: Okay ist klar das ist ja logisch, dann mache ich das.
00:10:10: Und dort wurde auch bei einer Fortbildung die Homöopathie erwähnt, was ich damals komplett abgelehnt habe.
00:10:20: Aber ich hab diesen Kurs trotzdem belegt, der gehörte zur Akkupunktur, weil da zeitlich einfach in die Prüfungszeit passen, dass sich so schnell wie möglich mein, ich weiß gar nicht, was damals war, A-Diplom oder B-Diblom machen kann.
00:10:33: und mein Papa lag damals im Sterben.
00:10:38: Und ich hab noch eins aus diesem Kurs mitgenommen, Nuxvomica heilt und stärkt die Leber.
00:10:45: Und je höher verschüttelt verdünnt desto starker wirkst.
00:10:49: Hab so was beklopptes.
00:10:51: aber bin ich doch mal ganz großzügig das gebe ich meinem Papa schon erwähnt.
00:10:55: Papa Winzer ist also jetzt niemand der sich da groß beließt und fragt Was gibst du mir da oder so?
00:11:01: Sondern dann habe ich ihm eine Zehtausender NuxVomica gegeben.
00:11:07: Was
00:11:09: ist das?
00:11:09: Das ist Nomeopathismittel.
00:11:10: Das ist das Einzige, was ich mitgenommen hab von diesem Akupunkturkurs, der sich da schwer mit Kombinierbarkeit
00:11:15: ... Was ist denn für den Wirkstoff?
00:11:18: Nur so heißt die Brechnuss und genau, es ist hochverdünnt, also Zehtausend ist tausend mal verdünnt.
00:11:25: Das heißt, für die erste Verdünnung sind nur noch neunzig Tropfen Wasser und ein Tropfen Wirkstoff.
00:11:33: Also einen Tropfen von der Brechnüsse.
00:11:35: Wenn ich das verschüttle, dann nehme ich da draus einen Tropfen.
00:11:38: Ich tue ihn wieder in neun und neunzig Tropfen Wasser.
00:11:41: Verschüttelt erst, dann habe ich zwei.
00:11:44: Jetzt mache ich es tausendmal!
00:11:46: Da ist nichts mehr drin.
00:11:47: Ab drei vier bei dieser Stufe ist chemisch nichts mehr messbar.
00:11:51: Also für mich damals als ganz normaler Schulmediziner jetzt soll eine Tausende Verdünnung also noch weniger drinnen noch öfters verschüddeln, das Gedächtigungsverschüddel ... Ähm, soll noch stärker wirken.
00:12:03: So ein Unfug ... Aber gut, das können wir ja mit ins Boot nehmen und haben nichts zu
00:12:06: verlieren.".
00:12:08: Dann sagte mein Papa zum Jahr, dass ihr das allerbeste was bisher mit mir gemacht hast.
00:12:13: Echt so.
00:12:14: Mein Papa hat im Wohnzimmer Eiweißinfusionen gekriegt.
00:12:19: Die gibt's auf die Intensivschutzung.
00:12:21: Weil mein Papa hatte eine Krankenhausangst gehabt.
00:12:25: Der war maximal versorgt.
00:12:28: Und dann gebe ich ihm das und er sagt, es ist ja das Beste was mir gemacht.
00:12:31: Meine Leber wird ganz warm!
00:12:32: Er wusste gar nicht, dass das für die Leber ist?
00:12:34: Ich habe gar nichts mehr... Dann habe ich gesagt okay wenn ich irgendwann wieder bei zu Kräften komme, weil schon klar in welche Richtung die Entwicklung meines Papas gehen wird kümmer ich mich um die Homopathie.
00:12:45: Da ging es sehr stark um Persönlichkeiten.
00:12:49: also es gibt Typen von Persönlichkeit.
00:12:51: erwartet zum ersten Mal systemische Gedanken in einer Familie schon, ich sag mal, dass eine Familie syphilitisch ist.
00:13:00: Das heißt nicht, dass die Familie Syphilis hat, sondern der Charakter der Syphils, also das Zerstörerische.
00:13:05: Die Syphiliz hat ja auch so Grenzen überschritten.
00:13:08: Die SYPHILIS-Nasen hat man ... Syphiles hat er wenigstens weggeätzt.
00:13:14: Also Grenzüberschreiten destruktiv, dass das Alkoholikarzt gehört, Syphyllis dazu und diese ... Hintergrundgeschichte, diese Hintergrundschwingung, die in der Familie gibt.
00:13:26: Schon mal ganz interessant, du musst sagen ... Ja, der Hahnemann hat schon entwickelt.
00:13:30: Ich muss mir mal vorstellen über zweiundfünfzig Jahre her.
00:13:33: Dann hab ich das Langzeit geheimgehalten, weil ich Angst hatte mich zu outen.
00:13:36: Wenn ich jetzt sage, ich mach Homeopartier, dann bin ich kein Mensch mehr ernst.
00:13:41: Und dann war es aber so hilfreich, dass sich ... außer im Urlaub, wenn ich im Urlauber war, hab ich einen Hausarzt guckt.
00:13:48: Aber dass ich das gesagt habe und wenn ich angegriffen hat, dann war ich eigentlich hilft.
00:13:54: Dann habe ich relativ propagand gesagt, ja mir hilft es jeden Monat wenn ich aufs Konto gucke.
00:13:58: also das wollte einfach nicht diskutieren finde diese Toleranz für eine dieser Erfahrungen macht sage ich aha er klär's mir oder ich kann sich verstehen und ich will auch keinen belehren.
00:14:10: also dann bedürme ich mich auch nicht so.
00:14:14: das war mein erstes Aha-Erlebnis sondern was wirklich so, dass meine erste Praxis, als ich dann mein zweites Kind hatte.
00:14:21: Die erste Praxie, die ich alleine hatte ... Da dachte ich, die Leute nehmen mich als Hausarzt, weil sie sagen, im Zweifelsfall hat sich vielleicht auch noch was Homopathisches, Akkupunkturmäßiges oder ... Ich hab noch Mikromontherapien und so Sachen gemacht.
00:14:37: Aber es war umgekehrt.
00:14:37: Die sind alle bei ihren Hausarzen geblieben.
00:14:40: Und kamen zu mir nur wegen ... Ach, über uns zu dem Thema können Sie da ... Was für mich toll war!
00:14:46: Weil ich war ... Detektiv.
00:14:48: Also es ist ja jeder Fall irgendwie anders, das hat mich viel mehr interessiert.
00:14:54: also die sollten ruhig ihre keine Ahnung, Blutdruckmedikamente und Fettsaugen usw.
00:14:59: alles bei den Hausessen und bei mir bitte das Interessante abgeben um dass ich mich gerne kümmere.
00:15:05: Und dann war natürlich irgendwann die Frage was ist jetzt Gesprächsanteil?
00:15:11: Ähm, das Kügelchen.
00:15:14: Okay, alles klar?
00:15:15: Dann mach ich jetzt Psychotherapie und dann guck' ich doch mal, ob's einen Unterschied gibt.
00:15:20: Soll ich ein Unterschied in einem Satz sagen?
00:15:21: Ja, gerne!
00:15:22: Gut... Die Homopathie schätzt sie nach wie vor immer noch.
00:15:26: die fragt beim Menschen immer was ist das Besondere?
00:15:30: also tut dir der Schmerz weh wenn du drauffliegst oder wird er sogar besser, wenn du darauf fliegst?
00:15:35: Das ist besonderer.
00:15:36: Besser werden wir beim drauflegen, das haben wir wenigsten.
00:15:39: Also vom Körperlichen, aber auch der Persönlichkeit.
00:15:41: was das Besondere.
00:15:43: Und in der Psychotherapie fragen wir immer so sehr defizitär als was hat gefehlt und kultivieren vielleicht auch ein bisschen sehr das Defizitäre, was ich nicht so sehr schätze.
00:15:57: also mein Gott wie wir unsere Eltern sind, auch alle Menschen.
00:16:01: Und das fand ich einen sehr schönen Unterschied.
00:16:05: und wenn man denkt, dass der Hahnemann schon vor zweitensfünfzig Jahren etabliert hat ... beeindruckend!
00:16:11: Aber das ist ein Unterschied.
00:16:12: und trotzdem hab' ich die Psychotherapie sehr gerne gelernt mit dann ja weil man oft defizitär guckt mit dann noch so Zusatzqualifikationen aus dem System herausgucken aus dem Trauma herausgucken, also ich bin auch Entwicklungstraumatologin.
00:16:31: Neurolinguistisches Programmieren dazu genommen.
00:16:36: Damit man nicht zu sehr in dem was gefehlt hat verhaftet.
00:16:41: Im Mangel.
00:16:42: Genau im Mangel richtig.
00:16:44: Das war nicht so sehr im Mangle.
00:16:46: Klingt ja sehr umfassend ist auch gut dass sie das mal alles hergeleitet haben.
00:16:50: dann kann man auch Sie finde ich ihr Arbeit auch ihre Persönlichkeit ein bisschen besser nachvollziehen.
00:16:56: Das heißt, ihr Anspruch war schon dann auch ganzheitlich dem Menschen helfen zu können.
00:17:01: Oder?
00:17:01: Weil Sie ja gesagt haben ... Sie haben gemerkt, dass der Gesprächsanteil ja auch wahrscheinlich häufig in der Therapie zu groß war.
00:17:06: Dass sie gesagt haben, da mache ich eben jetzt gleich noch die Psychotherapie dazu.
00:17:11: Also, Sie wollten nicht nur irgendwie Spritze geben und sagen Tschüss, sondern Sie wollten das ganzheitliche.
00:17:16: Das war der Anspritz.
00:17:17: Einfach diese Grenze so... Und hier ist keine Heilung mehr oder so.
00:17:21: Und hier schluss, damit muss sich abfinden!
00:17:23: Nein!
00:17:24: Und dann muss ich erst voll überzeugt werden.
00:17:28: Das ist auch mein Grundsatz heute, dass ich sage ... Also so lange ein Mensch atmet kann er heilen?
00:17:34: Ich weiß nicht wie lange.
00:17:35: Ich bin der liebe Gott keine Ahnung mit dieser Haltung.
00:17:38: Gehen wir jetzt keinen verloren!
00:17:40: Genau.
00:17:41: Es ist Heilung möglich, wie weit?
00:17:42: Keine Ahnung!
00:17:43: Aber das ... Ich sage heute wird es immer noch schlechter oder so.
00:17:47: Heute ist der beste Tag von ... Der gesündeste Tag von dem Rest ihres Lebens.
00:17:52: Wie vielen Dialyse-Patienten auch erzählt werden.
00:17:55: Man kann's nachvollziehen aber ich würd's trotzdem niemals so sagen weil ich bei meiner Meinung bin, solange der Mensch seine Haltung ändert, komme ja vielleicht wieder noch.
00:18:03: Ist alles möglich.
00:18:04: Weil dann fließen auch Heilungsenergien anders.
00:18:07: Zellkommunikationen wären anders.
00:18:09: Meine Meinung, solange er atmen kann er heilen.
00:18:12: Ob er komplett heilt oder nur ein Stückchen heilt und gar nicht.
00:18:15: Das liegt nicht in meiner Hand.
00:18:16: Aber ich habe es ... werde es nicht vorverurteilen oder nicht vorbewerten.
00:18:25: Wie ist das mit den Selbsthaltungskriften?
00:18:27: Das ist ja auch so ein Mysterium.
00:18:28: Da sagen die einen eigentlich, wir haben so viel Potenzial.
00:18:31: Wir nutzen angeblich nur zehn Prozent.
00:18:33: Und da liegt so viel Brache und wir könnten alle sein wie Gott vielleicht Wie groß sind aus Ihrer Erfahrung, also Ihrem Wissen heraus die Selbsthaltungsmöglichkeiten des Menschen?
00:18:43: Ist da noch so viel Potenzial?
00:18:47: Also ich denke immer, dass z.B.
00:18:49: Schmerzen sind der Spitze des Eisbarks.
00:18:52: Selten ist der Ort des Schmerzes ... Wenn ich gerade auf die Schulter gefallen bin, hab ich Schulterschmerz, ja.
00:18:57: Aber selten ist das Ort des schmerzes auch die Ursache vom Schmerz.
00:19:02: Da kann man sich auf die Suche machen.
00:19:04: Das kann man mit Körpertherapiearbeit machen zu welchen Emotionen man Entwicklungstrauma das lösen kann.
00:19:13: Und es funktioniert, also ich glaube, dass ist immer eine Erfahrung die meine Seele überfordert hat und wenn ich den nicht irgendwann nachkomme wird sie im Körper eingepackt.
00:19:28: Also ... Das ist ne Energie, die muss ja irgendwo hin.
00:19:30: Der Körper möchte ja nicht, dass wir kaputt gehen, der Körper will ja, setzt er ... also seelische Probleme, die wir nicht lösen.
00:19:39: Die werden wir aufstehen.
00:19:41: Irgendwo im Körper und zwar dort wo sie uns nicht betrohen.
00:19:45: Also am besten ins Knie oder tiefer.
00:19:49: Am besten nicht auf die Lunge.
00:19:51: Das ist dann bedrohlich.
00:19:52: Nicht lebensaltend?
00:19:53: Genau, genau.
00:19:54: Er guckt, das ist dort, wo du mit leben kannst.
00:19:57: Du kriegst auch mal eine Chance, kümmer dich drum!
00:19:59: Ja so.
00:20:00: Und einfach sich dann um ... drum darum zu kümmern, dass die Seele Freiraum bekommt.
00:20:07: Und funktionieren
00:20:08: so?
00:20:08: Wie macht der Körper das dann?
00:20:10: Genau.
00:20:10: Der ist ja ganz pragmatisch
00:20:12: da.
00:20:13: Haben wir eigentlich alle eine Art von Trauma in Ihrer Erfahrung?
00:20:17: Wir alle haben Entwicklungstrauma da und nur Rosen.
00:20:23: Sie müssen uns nicht an unserer Lebensgestaltung hindern.
00:20:27: Wenn sie uns hindern, sollt man sich darum kümmern.
00:20:32: Das lohnt sich!
00:20:33: Dann kommt man zum Beispiel zu mir, genau.
00:20:36: So und jetzt wollen wir mal ein bisschen Ihren Ansatz näher kennenlernen und vorstellen.
00:20:40: also wenn ich jetzt zur Inkommung sage schön die zusehenden Frau Dr.
00:20:45: Kreuzer eigentlich müsste es mehr gut gehen.
00:20:47: dann wie machen sie weiter?
00:20:49: Dann fragen Sie erst einmal wer ich bin und warum es mir nicht gut geht oder wie?
00:20:54: Genau.
00:20:55: dann frage ich sagt dem Leitstruck was?
00:20:58: warum haben sie das Gefühl es müsste ihnen gutgehen?
00:21:00: was?
00:21:01: wo Ist ja der irrationale Anteil.
00:21:04: Dann würde ich feststellen, relativ schnell Sie sind ein
00:21:06: Mann
00:21:09: und dann würde ich bei den Männern gucken erst mal das unlogisch herauszuarbeiten weil das ist denen wieder logisch.
00:21:18: Weil viele Männer haben die Sorge dass sie ... Also was soll ich jetzt?
00:21:25: Was so eine Psycho-Tante, die kennt meine Firma nicht.
00:21:27: Die kennt, was soll die mir sagen.
00:21:30: Aber es ist eben nicht logisch, dass es uns so geht wie es uns geht.
00:21:35: Egal zu welchem Thema.
00:21:37: Weil sonst hätte ich ja nur die dummen Vormesserzen.
00:21:39: Wenn ich Dinge mit Logik behandeln könnte oder begegnen könnte und lösen könnte, dann braucht mich doch keiner.
00:21:47: Und aber das manchmal den Männern schon klarzumachen ... Das ist normal, dass's nicht logische ist.
00:21:53: Die Frauen akzeptieren es schon eher, dass sie es nicht logischer sein muss.
00:21:57: Dann würde man sich das angucken, wo ... Wie erzählt der Mensch darüber, wo ist die Energie?
00:22:04: Wo geht's lang?
00:22:05: Wo ist meine Neugier.
00:22:06: Meine Frage ist immer so ... Ich mag das in meinem Körper.
00:22:10: Das interessiert mich dann und da geht es weiter nicht manchmal der Inhalt.
00:22:13: Es ist nicht manchmal so wichtig.
00:22:15: Was sind
00:22:15: eigentlich das Problemen?
00:22:16: Warum fühlen wir nicht wie jetzt bei uns ist oder sein sollte?
00:22:21: Warum haben wir dieses Gefühl eigentlich müsste es mir gut gehen?
00:22:24: Was fehlt denn uns?
00:22:25: Ist es die Freude oder was fehlt uns noch?
00:22:28: Häufig kamen die Menschen oft ... sind sie noch ganz zufrieden, solange sie so Ziele haben, die, sag mal, Sinn und Freude machen.
00:22:37: Das erste Auto für das erste Auto zu sparen?
00:22:40: Das ist super!
00:22:41: Das lohnt sich dafür, kann man Tag und Nacht arbeiten, weil dann kriege ich Freiheit.
00:22:44: Also bei uns früher, zumindest meine Generation, die neuen wollen ja schon gar keine Autos mehr.
00:22:48: Da gibt's Freiheit dafür.
00:22:50: Das ist freu.
00:22:51: Das nächste größere Auto bringt nicht nur eine große Freude, denn die Freiheit haben wir schon.
00:22:54: Also, das nächste Auto Oder auch mit dem Haus.
00:22:59: Das erste Haus bringt mir Sicherheit, ne?
00:23:01: Das zweite, dritte Haus ... Die Sicherheit von der Sicherheit so.
00:23:05: Ich muss die Sicherheit wieder absichern und so.
00:23:07: Also bringt mir emotional gar nicht mehr so viel.
00:23:11: Und oft sind die Leute von Zielen getrieben, von denen sie sich versprechen, wenn ich das erreicht habe.
00:23:20: Dann endlich, dann wird's mir gut gehen.
00:23:22: Dann werde ich all meine Lorbeeren genießen, die ich in meinem Leben nur noch ganz kurz durchhalten.
00:23:29: Ich hab dafür so ... Bei mir ist im Kopf das Bild jemand, der auf dem Laufband steht und rennt, vor allem ist er Pokal.
00:23:38: Der denkt, wenn ich noch schneller renne, komm doch zum Pokal!
00:23:43: Das führt dann ja zu Burnout und sonst wie.
00:23:45: Irgendwann bricht man da zusammen ein Ziel hinterher, zum Beispiel bei vielen?
00:23:49: Ja, aber gerade bei den Menschen die schon gelernt haben, Ziele über verschiedene Möglichkeiten, über verschiedene Grenzen zu gehen, zu erreichen, die halten schon lange durch.
00:24:00: Und wenn dann diese Phase kommt in der man so spürt... Jetzt müsste es mir eigentlich gut gehen.
00:24:07: Und das ist so irrational, dann ... keine Ahnung, dann trinke ich eben eine halbe Flasche Wein oder noch mehr damit dieses irrationale Gefühl zurückgeht und ich dem einfach als energiearme Lösung das Handy.
00:24:21: Und mach mich taub ja?
00:24:23: Oder stumpf für diese, sag mal herzlichen Inkohrenz die wir haben also was da was das Herz fühlt und das Hirn Sagt wirklich in die Wellen gemeint von Herz und Hirn.
00:24:36: Die finden keinen Rhythmus miteinander, dann bin
00:24:39: ich ... Dann sind wir nicht ausgepegelt?
00:24:41: Wir sind hier in unserer Mitte auch?
00:24:43: Ja
00:24:43: genau!
00:24:44: Das schütten keine Glückshormone aus, das ist ja auch diese Lehre.
00:24:46: Deswegen haben viele immer diese weiteren Ziele.
00:24:49: Wie siehst du?
00:24:50: Also Lehre ist es nicht getrieben.
00:24:54: Aber Sie mangeln doch häufig.
00:24:55: also Sie glauben ja dass es dann besser wird und es wird aber nicht besser.
00:24:59: Ist es dann auch nicht angetrieben von einem Mangel in einem selbst?
00:25:02: Oder einer Lehrstelle.
00:25:04: Ja, aber ich weiß ja, ob der als Mangel empfunden wird.
00:25:07: Das kann sein, dass er nicht empfundet
00:25:08: wird.
00:25:10: Aber jetzt ist das eigentlich so.
00:25:12: Genau!
00:25:15: Es ist... Ich erhoffe mir etwas vom nächsten Ziel was es dabei auch nicht bringt, genau wie das letzte davor auch nicht.
00:25:23: Also denke ich mal, ich mache das Ziel größer oder ich nehme noch eine Affäre dazu Oder ... Na
00:25:29: der Kick.
00:25:30: Der Kick wird immer weiter erhöht, ne?
00:25:32: Also den man dann braucht.
00:25:34: Ich brauche das Neue und Ablenkung.
00:25:37: Ist in dem Buch übrigens den Tom Gabs oder gibt es wirklich auch toll beschrieben wie jemand, der wirklich ein toller Mensch ist und der dieses Gefühl eigentlich nicht aushält, dass ihm nicht logisch ist und er eben zu einer sehr wunderbaren Affäre kommt, ob es eben auch eine Affäre, die einmal noch keine Lösung ist!
00:25:57: Genau, und das sind diese Inseln die wir uns dann schaffen.
00:26:00: Also das Handy der Alkohol, die Affäre ... Damit wird diese Spannung nicht aushalten weil es einfach nicht logisch ist.
00:26:08: Das sind so Kompensationen immer wieder ne?
00:26:10: Und was ist jetzt eigentlich denn die Lösung?
00:26:13: Was wäre die Lösung
00:26:13: ?
00:26:14: Die Lösung ist, wenn ich ganz schnell vorbreche sage, die selbstgewählte Haltung von Würde, die ich erst beim Umgang mit mir selbst lernen muss.
00:26:26: Die haben diese Menschen nicht.
00:26:27: Da sind Top-Manager häufig, die haben Mopenkohlisse dann als nichts als Problem, weil das getrieben sein führt dazu... Aber es muss nicht
00:26:33: nur der Manager
00:26:35: sein!
00:26:36: Es kann auch die normale Hausfrau sein.
00:26:37: Gut
00:26:38: okay aber man kann sagen dass was diese Menschen verbindet da fehlt die Mitte
00:26:44: und
00:26:44: deswegen auch nicht diese innere Zufriedenheit.
00:26:46: Genau also weil sie, weil ihnen der Wert würde wir gehen wahrscheinlich immer darauf an, fehlt im Umgang Eigentlich mit sich selbst.
00:26:56: Ich finde es sehr interessant, dass Sie dieses Worten würde so gerne benutzen.
00:27:00: Das steht ja wie gesagt bei unserem Bundgesetz gleich am Anfang aber da spielt im Alltag eigentlich keine Rolle bei uns.
00:27:06: Niemand sagt so irgendwie ich muss mich mal heute auch meine Würde kümmern.
00:27:09: oder hattest du einen würdelvollen Tag?
00:27:11: Gestern würden wir nicht sagen
00:27:14: Genau, du gehst aber nicht würdevoll mit mir um oder so.
00:27:17: Sagt man irgendwie nicht?
00:27:18: Das ist komisch!
00:27:20: In anderen Kulturen liegt Würde viel weiter vorne auf der Zunge.
00:27:26: Hier in Türkei gibt es auch Mischformen von Würde und in Amerika ist Dignity zum Beispiel ein absolutes Therapieziesgött dazu.
00:27:35: Das ist sprechbar und bei uns keine Ahnung.
00:27:38: Wenn mal jemanden fragt das habe ich ja auch gemacht bei meinen Patienten was ist denn Würde für sie irgendwie ... wenn, dann kam höchstens so was Richtung Respekt.
00:27:48: Aber davon möchte ich es genau abgrenzen.
00:27:51: Also würde ist der Wert, den ich einem Menschen gebe nur weil er da ist und nicht weil er was erreicht hat?
00:27:57: Das wäre Respekt!
00:27:59: Und das ist eben eine Haltung.
00:28:02: Wir haben ja die meisten Haltungen, die wir im Leben haben unbewusst gewählt also unsere Haltung zu Geld, Gott zu essen, zum Kindererziehung.
00:28:16: Die haben ja fast alle unbewusst gewählt.
00:28:19: Aber wir können auch eine Haltung bewusst wählen und wenn wir die beüben ... Und dann kann sie zu einer automatisierten Haltung werden?
00:28:30: Da muss ich nicht mehr drüber nachdenken.
00:28:32: Genau!
00:28:33: Dazu möchte ich in meinem Buch einladen, weil es das Leben einfach leichter macht.
00:28:39: Wir werden zufrieden haben, wir sind bessere Menschen.
00:28:41: Wir sind
00:28:42: toleranter.".
00:28:44: Ich find's so schön, dass in diesem eigentlich auch schönen Wort Würde diese Bedeutung... Also im Grunde geben Sie der Würde die Würde zurück.
00:28:50: Das ist also das Ziel kann man sagen.
00:28:52: Also ich würde gerne den Patienten ja die Würden zurückgeben dann ist er ohne fertig.
00:28:58: Aber ich
00:28:59: bin mir klar, dass das erst mal nicht... Ohja!
00:29:01: Würde meinst du superklasse?
00:29:03: Also das lege ich mir jetzt zu.
00:29:06: Nicht einfach nur daher sagen
00:29:09: Ja, genau.
00:29:09: Aber ich weiß gar nicht ... Es würde ein attraktiver, im Sinne von anziehender Begriff?
00:29:15: Man kann es dazu machen.
00:29:16: Ich würde sagen, das ist nicht per se negativ besetzt.
00:29:19: Negativ ist es nicht besetzt, aber es ist zu unkonkret.
00:29:22: Ich hab lange gedacht, wir reden von Selbstwert.
00:29:26: Ich hatte eine Raut in dem Buch.
00:29:28: und dann habe ich da wo jetzt Würde steht.
00:29:31: Lange gesagt, da steht selbst, es ist Selbstwert!
00:29:35: Der Unterschied ist mir dann klar geworden zwischen Selbstwert und Würde, dass ich Würde nie im Überschuss haben kann.
00:29:43: Ich kann aber einen übersteigeren Selbstwert haben.
00:29:45: Stimmt!
00:29:46: Ich würde auch noch als ein höherer Kategorie sehen vielleicht.
00:29:50: Also Selbstliebe-Selbstwert usw.
00:29:52: Und eigentlich alles zusammen ergibt erst die Würde.
00:29:54: So würde ich das für mich eigentlich übersetzen?
00:29:57: Ja und weiß nicht ob es mich total bekloppt hat... Der eigentliche, göttliche Funke in uns.
00:30:06: Denn wir immer wieder
00:30:07: so frei ... Das ist
00:30:11: gut!
00:30:11: Aber das weiß ich ja.
00:30:12: Aber es ist erlernbar und das Tolle an der Würde ist, wenn ich es lebe... Es tut mir gut.
00:30:23: Und es tut dem anderen gut.
00:30:25: Je mehr ich es liebe im Umgang auch mit dem Anderen, es wird immer mehr.
00:30:28: Dem Anderen geht's besser, hier gehts besser.
00:30:30: Das ist also ein super Deal.
00:30:33: würde zu leben.
00:30:34: Es ist sicherlich nicht verkehrt in Würde zu leben, wie Sie sagen und dann wäre auch die Gesellschaft einer anderen.
00:30:40: der Umgang untereinander.
00:30:42: Wenn wir die Wurde des Anderen jeweils respektieren?
00:30:44: Ja und es tut uns auch gut!
00:30:46: Also ich gebe Würde, wow bin ich großzügig, nein ich bekomme sie direkt auch weder.
00:30:54: Jeder hat ja Würde also im Grunde sind so jeder Mensch kommt auf diese Welt und hat ja diese Würde.
00:30:59: Das kann man nicht mehr absprechen.
00:31:01: Wir tun es aber immer wieder, schon im Umgang ... Ich hab ja auch ein Kind, merkt man schon, wie man manchmal mit kleinen Kindern gerade umgeht?
00:31:09: Weil man nimmt ihn nicht so ganz ernst und weißt ihr mal zurecht oder wenn er dann zum Monatsmal wieder was umgeschmissen hat, ist man auch mal laut!
00:31:16: Und eigentlich habe ich mir auch schon so gedacht... Ich muss die Würde, auch das kleine Kind hat eine Würde.
00:31:23: Das ist so schwer, finde ich und wir gehen da häufig über diese Grenzen.
00:31:26: aber es würde das zusammennehmen verbessern wenn mir die Würde des anderen immer wieder respektieren.
00:31:31: Ja, aber ich würd jetzt auch nicht sagen oh bitte schrei dein Kind nicht an, wenn er's keine Ahnung
00:31:37: gibt.
00:31:38: Wenn der Kind trotzdem doch spürt dass es geliebt wird.
00:31:42: Man kann auch mal lauter erziehung ist.
00:31:45: Ich meine ja nur, also dass man die Würde wirklich... Also da geht man immer gerne rüber.
00:31:51: Auch unter Kollegen und auch wenn man selber vorgesetzt ist zum Beispiel.
00:31:55: Dass man sehr häufig die Würde des Untergebenen verletzt ohne es zu wollen aber durch eine Zurechtweisung.
00:32:00: Also ich mein das passiert schon permanent.
00:32:03: Genau!
00:32:05: In der Partnerschaft glaube ich wird die Würden auch permanent verletzten.
00:32:09: Ja,
00:32:12: aber wenn man Wenn man sie als Wert installiert hat, rudert man dann auch wieder zu.
00:32:16: Wenn man
00:32:17: eine gute Beziehung führt nicht?
00:32:18: Aber es gibt ja eben sehr viele nicht so, finde ich, funktionierende Beziehungen.
00:32:21: Genau!
00:32:22: Aber wenn ich das im Umgang mit mir
00:32:24: kann... Ja.
00:32:25: ...dann mag ich, wenn ich mich unwürdig verhalte, es geht mir selbst nicht gut.
00:32:28: Das
00:32:28: ist der Schlüssel.
00:32:29: Genau.
00:32:29: Es geht mir selber nicht gut und alles andere macht doch keinen Sinn, irgendwas sich anzueignen oder irgendwelche Theorien zu verkaufen zu wollen die nicht egoistisch sind.
00:32:41: Ich krieg sofort das Feedback.
00:32:43: Es geht mir selbst nicht gut.
00:32:44: Das fängt ja immer bei uns selbst an, ne?
00:32:46: Oder selbst liebe können wir auch einen anderen nicht wirklich lieben.
00:32:48: Dann ist es vielleicht in der Form von Abgenigkeit oder so.
00:32:50: aber es ist nicht die Liebe eigentlich.
00:32:52: Genau!
00:32:54: Wir wollen den mal verraten.
00:32:59: wie.
00:32:59: woran erkennt man denn das?
00:33:00: Verraten
00:33:01: wir das doch erstmal aber im dem Fall Sie.
00:33:04: Also okay würde ist das Ziel.
00:33:07: Und jetzt, wie cool war dahin?
00:33:08: Was ist da Ihre Erkenntnis.
00:33:11: Ich mach's am liebsten an dem Beispiel einer Mutter-Kindbeziehung klar, weil die meisten haben eine Mutter- Kindbeziehungen erlebt.
00:33:18: Einmal ... und ich brauche wirklich nur diese beiden Punkte in einer Beziehung.
00:33:24: Arbeitsbeziehungs-, Partnerschaft-, MutterkinderbeziehUNG.
00:33:28: Egal welche Beziehungen zu mir selbst.
00:33:30: Diese beiden Punkte und dann weiß ich, ich bin genau dieser Beziehungsrichtig!
00:33:35: Das ist zum Ersten die absolute Annahme.
00:33:38: Nehmen wir mal einen, ein Kind schreibt eine fünf in französisch, kommt heim und Mama schimpft, weil es gestern nicht gelernt hat.
00:33:46: Aber wenn das Kind weint, dann nimmt die Mama's auch in Arm und tröstert es.
00:33:51: Und das Kind spürt, also auch trotz der fünf in Französisch ... Ich werde von der Mama genauso geliebt wie mit der Eins.
00:33:59: Hat immer was mit ... Oxytocin zu tun und mit dem Beziehungshormon.
00:34:04: Und mit Acetylcholine, also Entspannung.
00:34:08: Ich werde beruhigt von der Mama.
00:34:11: Allerdings will so ein Kind auch mal, ich sag mal, mit fünf Jahren allein in den Kindergarten gehen?
00:34:17: Wenn ich eine ängstliche Mama habe dann ... Das wäre der zweite Punkt, den ich brauche um würde zu entwickeln, die Potenzialentfaltung.
00:34:24: Der erste war die absolute Annahme.
00:34:26: Wenn ich eine ängstliche Mama habe, das kann sich gefährlich.
00:34:30: Hauptstraße, Ampel und so weiter ... Wenn es aber eine klugeängstlige Mama ist, dann sagt sie okay, ich geh mal hinter dir wie ein Gespenst.
00:34:39: Und du zeigst mir, dass du den Verkehrsregeln gut im Griff hast.
00:34:46: Dann macht das Kind das vielleicht auch ganz toll.
00:34:48: Kommt an die Hauptstrause, kommt an die Ampel geht über die Straße und dreht sich um und winkt der Mama schon Sieges sicher.
00:34:56: Und wenn es dann vielleicht hinfällt und ein Auto muss bremsen, dann wär's schön.
00:35:01: Wenn die Mama sagen würde, gut bis dahin hast du es für dich prima gemacht.
00:35:05: Wenn du dich wieder mutig genug fühlst das doch mal auszuprobieren, dann mach ich das wieder mit dir und nicht sagen ... Sie sah ich doch gleich gesagt.
00:35:15: Warum?
00:35:17: Wenn dieses Kind sich also ausprobieren darf, heißt Potenzialentfaltung hat immer was mit Distanz zu tun, hat immer etwas mit Atrenalin zu tun und Dopamin.
00:35:29: Und wenn es sogar dabei scheitert, ist trotzdem wieder zurück zu Mama liegen kann.
00:35:33: Mama nimmt sie in den Arm, wird getröstet ... Kindheitsausprobiert darf's ausprobieren, wenn's will.
00:35:38: Wenn man dazwischen pendeln keine Beziehung, dann entsteht automatisch Würde.
00:35:45: Der Wert, den ich einem Menschen gebe nur weil er da ist oder was geleistet hat.
00:35:51: Das ist auch automatisch mein Kompass, mit dem ich durchs Leben gehe?
00:35:55: Also ich weiß immer so irgendwie, wo es lang geht.
00:35:58: Wo ist für mich die Freude der Sinn?
00:36:01: Welche Entscheidung bringt mir Energie oder tut mir gut?
00:36:05: Oder welche Menschen tun mir
00:36:07: gut?!
00:36:09: Das merk' ich!
00:36:10: Oder wie ich mich den gegenüber positioniere, da halt ich ein bisschen mehr abstand.
00:36:13: Muss ja nicht immer ein schlechtere Mensch sein aber ... Ja... Ist für mich angenehmer keine Ahnung eine niedrigere Frequenz zu diesem Menschen zu haben Das weiß ich, alles mit Würde.
00:36:24: Also es ist echt ein Superdilwürde zu leben und sich für Würde als Haltung zu entscheiden.
00:36:32: Mhm!
00:36:33: Die beiden Wege führen zur Würde?
00:36:35: Würden die sagen ... also die Anerkennung erst mal, die bedingungslose Anerkennenung, die nicht leistungsbasiert ist?
00:36:41: Es sind die beiden Pole dazwischen.
00:36:42: da muss ich mich immer bewegen können.
00:36:44: Also die Anerkennung und die Potentialentfaltung,
00:36:46: ja?
00:36:46: Genau.
00:36:47: Also kurz zwischen Kumpelabend- und Kuschelabnd.
00:36:50: Da kann man sich ganz gut machen.
00:36:51: Da muss ich, wenn ich mich da zwischendurch bewegen darf, perfekt.
00:36:55: Oder auch in der Arbeitsbeziehung?
00:36:57: Auf der einen Seite schicke ich meinen Angestellten zur Fortbildung und darf Potenzialentfaltung machen.
00:37:04: Aber auch wenn er Fehler macht und irgendwas verbockt hat, dann werde ich ihn trotzdem schätzen, auch wenn ich sagen muss... Ja genau!
00:37:11: Das meint ihr auch im Verhalten häufig am Arbeitsplatz ne?
00:37:13: Also ein Würdevolleumdrag Und nicht eine Zerechtweisung.
00:37:17: Du kannst jetzt sowieso nicht und so weiter und sofort, ne?
00:37:19: Ist
00:37:20: dir das schon wieder passiert?
00:37:20: ist ja klar.
00:37:21: Ja genau, solche Sprüche schon.
00:37:24: Genau.
00:37:25: Ich meine da spielt natürlich auch mit rein Selbstwert selbstbewusstsein so was alles.
00:37:30: Selbst Akzeptanz.
00:37:32: Das hat mehr mit der Kränkung zu tun.
00:37:35: also die sind gestört wenn genau das passiert was die kluge, ängstliche Mama eben nicht gemacht hat.
00:37:47: Und wenn das nicht passiert?
00:37:48: Wenn ich im Kind sage du, du stolpe es doch eh schon bei drei Schritten, die Treppe runter, wie soll sie mit der Hauptstraße gehen?
00:37:54: und so weiter ... Das ist dann eine Kränkung für das Kind.
00:37:57: Es sind übrigens auch schon so Kleinigkeiten in des Kindes, wo man sagt, ich will meine Schuh binden.
00:38:04: Die Mama sagt immer so spät bei dir.
00:38:06: Du brauchst solange.
00:38:07: Das mach' ich jetzt!
00:38:09: Da sieht man wieder, wer alt ich bin.
00:38:10: Heute gibt's gleich Verschlüsse.
00:38:12: Aber das ist auch eine Kränkung oder ... Das Kind hat in französisch die fünf geschrieben und der Rede dann drei Tage nicht mit dem Kind.
00:38:20: Das Kind hatte ein wirkliches Gefühl ohne diese fünf hätte mein Mama mich jetzt mehr lieb.
00:38:25: Dann ist es eine Krränkung, da entsteht Kränkungen.
00:38:27: Und da ist dann meine ganze Selbstwahrnehmung, meinen Selbstwert, meine Körperwahrnähmung, meine Beziehungsgestaltung.
00:38:38: Die wird daraus, aus dieser Kränkung heraus bestimmt.
00:38:41: Da können Psychosen rausstehen und Neurosen und dergleich mehr?
00:38:45: Einiges.
00:38:47: Ja, bis zum Krankmachenden.
00:38:49: Bis zur Normvariation bis zum Krankenmachende.
00:38:52: Aber gerade meine Beziehungsgestaltung ist durch ... Wie umgang mit meinen Kränkungen bestimmte.
00:39:00: Und ich bin nicht so leicht krankbar.
00:39:03: Also eigentlich fast theoretisch, wenn ich absolute Würde habe, Man kann mich eigentlich nicht kränken, wenn ich grobett in der Würde bin.
00:39:13: Weil ja, eigentlich ... Der Kränkente hat das Problem und man ist dann
00:39:16: ... Man sagt
00:39:17: so, versteh
00:39:18: ich jetzt nicht oder so?
00:39:19: Nee, find ich auch nicht gut.
00:39:22: Geht einen Abstand oder ... Aber es kränkt mich nicht!
00:39:24: Ich bin nicht krankbar.
00:39:25: Ja klar.
00:39:26: Es ist ein Schutzschild, den man dann hat.
00:39:28: Absolut.
00:39:28: Dankewürde und ...
00:39:30: Genau.
00:39:31: Dankwürder genau.
00:39:32: Schön, dass Sie diesen Wort noch mal eine neue Konjunktur geben.
00:39:38: Okay, dann haben wir über diese beiden Pole gesprochen.
00:39:40: Um dies geht Potenzial und Anerkennung.
00:39:44: Und wie man dahin kommt... Jeder hat eine Art von Kränkung auch erlebt in seinem Leben.
00:39:49: Da sind wir glaube ich nicht gefeiert.
00:39:52: Das ist sehr schwer auf die Welt zu kommen und so ganz ohne.
00:39:56: Aber wichtig ist ja das immer zu reflektieren sich dessen bewusst zu sein, finde ich Und sie geben ja jetzt noch die Instrumente an die Hand, wo man dann wieder sagen kann okay da muss ich gucken.
00:40:06: Bin ich in meiner Mitte?
00:40:08: Habe ich Würde?
00:40:09: Ich würde voll um und kann anhand also quasi von Anerkennung und Potenzial zum Beispiel.
00:40:14: Ja das sind so Techniken wenn ich das richtig verstanden habe, wo ich auch als Erwachsener darum geht es ja.
00:40:19: Die würde kommen.
00:40:20: Also je mehr Würde ... ich muss nicht erst alle meine Grenkungen beseitigen um Würde leben zu können.
00:40:27: Und Würde ist wirklich ein gutes balsam, dass mich einfach Kränkungen nicht mehr so treffen.
00:40:35: Also, sollte Kränkung ... Natürlich haben wir alle Entwicklungstraumata.
00:40:40: Das geht gar nicht anders.
00:40:42: Unsere Seele ist immer mal im Leben überfordert durch Situationen entweder Schocktraumata oder Entwicklungsraumata, also kontinuierliche Traumata und plötzlich überraschende Traumater.
00:40:56: Und Würde ist ... Würde ist ein sehr guter Schutz.
00:40:59: Und ich kann trotzdem an meine Würde arbeiten, auch wenn meine Kränkungen noch unbehandelt sind und die werden dadurch gemindert.
00:41:11: Aber grundsätzlich empfehle ich auch aus Effizienzgründen ... Man soll sich um die Kränkung kümmern, dafür gibt es wirklich ganz gezielte Methoden.
00:41:21: Entwicklungstraumatherapie muss man keine große Langzeittherapie machen weil wir dadurch einfach tolerantere Menschen werden.
00:41:31: Wir sind nicht so leicht irritierbar oder verführbar, zum Beispiel für ... Ich hab schon mal erwähnt im Zwiegespräch, dass ich für Bestechungen oder für ... Ja, für so Mauschleien die mir dann eigentlich selbst nicht gut tun und da muss ich mehr selbst wieder Energie rein geben.
00:41:53: Warum habe ich mich bestechen lassen?
00:41:56: Porsche fahren, um zu mir auch selbst zu beweisen.
00:41:59: Das war noch eine geile Sache die ich da gemacht habe und den ganzen Stress brauche ich mit Würde gar nicht.
00:42:05: Falsche Anerkennung ist die man dann möchte, ne?
00:42:08: Ja, aus der Klingel... Also stellen Sie sich vor, der Junge der gesagt hat schon die Treppen runter, wieso willst du zum Kindergarten laufen?
00:42:17: das kriegst du sowieso nicht hin.
00:42:19: so.
00:42:20: und jetzt kommt jemand uns sagt immer zu du für fünftausend Quadrat mit der Regenwald.
00:42:26: Das wird ihm auch überzeugend klargemacht, die fünftauend Quadrate mehr sind echt nicht viel.
00:42:32: Kriegst du fünf Millionen?
00:42:33: Wenn du da unterschreibst und komm doch nicht raus ... Dann bin ich natürlich unglaublich führbar, also die Vorstellung, wow!
00:42:40: Ich kann nichts, ich bin nichts.
00:42:43: Jetzt kriege ich einen Ferrari, dann fahre ich aber mal vor, den Zeig ist.
00:42:48: Sollte nur einmal denken, dass ich so ... heilt aber nicht diese Kränkung.
00:42:54: Aber das ist natürlich unglaublich verführbar, dass ich es denen jetzt zeigen will ...
00:42:59: Nur für einen Moment?
00:43:00: Das ist ja machbar!
00:43:01: Für den Moment dieser Glücksrausch und dann kann man wieder diesen Mann
00:43:04: hin.
00:43:04: Eigentlich tut's vielleicht gut in Regenwald und ich muss mir ständig dann wieder mich beruhigen, dass das auch echt eine super Sache war.
00:43:12: durch dann keine Ahnung was.
00:43:13: Dann hab' ich noch irgendwie ne tolle Blondine und dann muss ich noch ein Ring kaufen... Ich weiß es nicht.
00:43:18: also ich muss mich einfach ständig irgendwie da beruhigend mich überzeugen.
00:43:22: Das war echt super, was ich da gemacht habe.
00:43:24: Total verschwindende Energie!
00:43:27: Ist es eigentlich anstrengend jeden Tag im Würde zu leben?
00:43:30: Und die würde zu haben oder ist das dann wie ein Selbstläufer...
00:43:34: Also es erledigt sich wirklich vieles von selbst.
00:43:37: Es gibt eigentlich nur meine Kinder, die mich aus meiner Würde bringen.
00:43:43: Wirklich!
00:43:46: Naja, einfach dass sie sich eben nicht an den Haushaltsplanen halten oder das ...
00:43:51: Aber warum gehen Sie damit nicht virtuvoll um?
00:43:53: Weil es die dann noch nervt.
00:43:55: Ja, weil die dann sagen, ja, ist ja drei Kinder ne?
00:43:58: Ja bei Kind A sagst du ja gar nichts und äh, sie darf ja immer.
00:44:03: und so, wenn ich jetzt einfach sage, mach doch einfach dein Kramm und dann bist du danach bewertet und ich kümmere mich da drum zu.
00:44:10: Das ähm... Ist schon, das ist schon sehr anstrengend.
00:44:13: also es schaffen nur meine Kinder Scheiben wir schon mal in die Kinder.
00:44:16: ansonsten, glaub ich.
00:44:18: Ja?
00:44:18: Deswegen ist es deutlich leichter ... weil man einfach auch toleranter ist.
00:44:22: Also, man isst es wirklich nicht so, dass man sich zusammenreißt.
00:44:27: Man isst toleranter.
00:44:28: Und was tun Sie, wenn die Würde mal verloren geht wie vielleicht, wenn sie Kinder oder sonst wie... Was tun Sie dann für sich selber?
00:44:34: Brauchen Sie das im Moment für sich?
00:44:36: Meditieren?
00:44:37: Oder wie kommen Sie wieder zurück?
00:44:38: Ja, meditieren tut's schon immer.
00:44:40: Ich entschuldige mich für den Ton und sage aber leider war der Inhalt richtig.
00:44:44: Das sagst du schon.
00:44:45: Und würde voll richtig wäre jetzt Inhalt beibehalten, aber den Ton?
00:44:49: Den Ton alles ja genau.
00:44:51: Aber perfekt ist niemand ne?
00:44:53: Ja.
00:44:54: Die da geht man aus der Haut.
00:44:55: darum geht es ja.
00:44:58: Ja das aber das war früher zum Beispiel als ich dieses dieses Würde Thema hatte es mir öfter passiert und dann habe ich mich nicht entschuldigt weil ich erinnerlich recht war inhaltlich recht hatte.
00:45:10: Und dann war dann wirklich diese Rechtfertigungsmaschine, wie wahrscheinlich bei dem Typen mit dem Ferrari und dem Regenwald ... Dass ich dachte, nee, ich hab ja recht gehabt, da merk' ich aber mir geht's eigentlich nicht gut!
00:45:20: Dann reg' ich mich noch mehr auf weil das hättest du jetzt mal wirklich ihren Schulranzen auf den Platz bringen können
00:45:27: usw.,
00:45:29: weil ich mir vor mir selbst rechtfertigen muss dass ich rumschreihe Auch wenn der Inhalt stimmt?
00:45:37: Aber es hilft ja nicht.
00:45:38: Naja, das ist ja eigentlich dann unser Problem.
00:45:40: Dass wir glaube schreien zu müssen, ne?
00:45:42: Das ist unsere Schwäche.
00:45:43: Genau!
00:45:44: Vielen Dank Frau Dr.
00:45:46: Greta Kreuzer, dass Sie bei uns waren, dass wir über Würde geredet haben zum ersten Mal in diesem Podcast-Format für einen sehr interessanten Ansatz, den sie da haben und auch in ihrem Buch verfolgt haben.
00:45:56: Wir werden es in den Schonennots verlinken sodass man ihr Buch finden kann, dann idealerweise für sie auch kaufen kann.
00:46:03: Und dann wünschen wir Ihnen weiter viel Erfolg Natürlich als Ärztin, als Psychotherapeutin und natürlich ein würdevolles Leben.
00:46:11: Und zwar immer auch wenn die Kinder meinen Nerven.
00:46:14: Vielen vielen Dank!
00:46:16: Ich bedanke mich für die Einladung bei mir.
00:46:17: eine große Freude und vielleicht auf einem anderen Mal
00:46:21: noch gerne und genieße noch einen ganz würdevollen Tag hier in Potsdam.
00:46:25: So das war's diesmal.
00:46:27: also da könnt ihr euch ja mal Gedanken machen wie das so bei euch aussieht.
00:46:31: seid ihr immer an eurer Mitte und vor allen Dingen auch in eurem Würde?
00:46:34: oder Wie kommt ihr dahin?
00:46:35: Ein paar Tipps gab es ja schon und Anregung in dieser Folge.
00:46:39: Und damit sagt es euch über Geld nach Tschüss, bis zum nächsten Mal macht's gut und bleibt in eurer
00:46:48: Würde!