00:00:00: Und der Körper ist so schlau oder unser ganzes System ist so Schlau, wenn wir nur lernen würden auch die Dinge die Signale wahrzunehmen.
00:00:16: Weetsommer und strahlend wie das Wetter heute, Gott sei Dank.
00:00:21: In Potsdam sitzt Petra Dietrichs von mir – unsere Expertin unser Achtsamkeits-Aber auch Transformationscoach der uns in diesem Jahr in einigen Folgen begleitet.
00:00:29: und heute ist es wieder soweit!
00:00:31: Wir sehen uns, liebe Petra!
00:00:32: Schönen guten Abend!
00:00:33: Liebe Lieben, danke für die Einladung lieber Oliver.
00:00:35: So schön hier bei Sie zu sein.
00:00:36: Danke!
00:00:37: Und du bist so schön sommerlich gekleidet?
00:00:38: Wie war dein Sommer?
00:00:40: Unabhol.
00:00:40: Es war einer der schönsten seit langen finde ich.
00:00:43: Ich meine hallo des Wetter alles megastreicht mein im Berliner Raum.
00:00:46: Ja, ja.
00:00:47: Wir sind jetzt nicht verdorrt?
00:00:48: Nein!
00:00:50: Aber wir konnten die Leichtigkeit... Warum ist Sommer für uns immer eigentlich so positiv?
00:00:55: Das liegt sich nur an den Temperaturen eigentlich oder?
00:00:57: Ne ganz viele.
00:00:58: also ich mag das auch meiner Arbeit mit Klienten Sonne, Sonne Sonne.
00:01:02: Das tut uns schon mal gut ne?
00:01:03: Ja
00:01:03: total Wärme.
00:01:05: Vielen macht wirklich Kälte und Dunkelheit sehr zu schaffen.
00:01:09: Die gehen dann sofort auf einen Modus von alles ist schlecht, alles is doof.
00:01:14: Diese Herbstdepression, die da nochmal kommt.
00:01:15: Genau Genau, ich finde der Sommer war fantastisch und er hat die Balance gehabt.
00:01:19: Eigentlich haben wir auch alles in der Natur.
00:01:21: Wir haben Regen, wir haben Sonne, wir kälte, wir habe Wärme.
00:01:23: Es gehört ja alles mit dazu.
00:01:25: Auch mal Schatten, auch mal Sonne... Und es war alles da!
00:01:27: Ich finde das war so schön
00:01:28: warm einfach schwingend.
00:01:29: Also wir hatten gut durchmischten Sommer.
00:01:31: natürlich ist Auch bewiesen oder erwiesen, deswegen ja die berühmten Lampen in Skandinavien.
00:01:36: Der Mensch braucht ein bisschen das Licht schon allein eigentlich um morgen einen Trapp zu kommen.
00:01:40: Wir brauchen ja von Haus aus nicht die Tasse Kaffee.
00:01:42: Die haben wir uns dann irgendwann dazu geholt.
00:01:44: aber wir brauchen das Licht ne?
00:01:45: Ja genau definitiv weil es geht direkt auf die Amygdala und dass wiederum schüttet auch bestimmte Hormone aus.
00:01:51: also ich kann jedem nur eine Tageslichtnamfe empfehlen mindestens zehntausend Lux wenn ich's richtig in Erinnerung habe.
00:01:56: Ich hab so einer auch hinter meinem Schreibtisch zu stehen Und manchmal mache ich die auch an anderen dunklen Tagen Aber ist jetzt schon Monate her.
00:02:03: Das macht was aus, ja?
00:02:04: Definitiv.
00:02:05: Und es blendet nicht ... Du hast eine große Fläche.
00:02:08: Hundert Prozent macht das was aus und wenn du krank bist zum Beispiel und gar nicht so viel dicht verträgst, kannst du's gar nicht vertragen.
00:02:13: Es ist irre, wenn man mal wirklich ... Das spürt auch, was das mit dem Körper macht.
00:02:18: Ja,
00:02:20: und was auch mit dem Körper macht.
00:02:22: Und auch in vielen Belangen natürlich immer ins Negative.
00:02:25: Auch treibbar ist für viele Erkrankungen die Angst.
00:02:28: Wir wollen heute darüber reden, was wir tun können wenn sich alles um uns verändert das wir trotzdem stabil sind und uns dagegen wehren können.
00:02:37: Und wir haben jetzt ja gerade eine sehr interessante Zeit.
00:02:40: Wir merken es ja überall, nicht nur bei uns in Deutschland auch auf der ganzen Welt ist es sehr viel im Wandel.
00:02:46: die Gesellschaft ist im Wandel die Wirtschaft ist im Wandeln.
00:02:48: Wir merkten das etwas endet dass ein gewisse Art und Weise zu leben zur Wirtschaften wie auch immer an ihr natürliches Ende gekommen ist und kommt was Neues.
00:02:56: und Jetzt mag man wieder finde ich die beiden Typen Menschen die es so grundsätzlich gibt wie mit dem Glas halb voll halb leer.
00:03:02: Die einen sind eher in Angst, den macht das Angst.
00:03:06: Die sind sehr unsicher und die anderen sagen endlich, komm lass uns was Neues machen!
00:03:11: Genau
00:03:12: Wie können wir diese Zeit positiv sehen?
00:03:14: Also die berühmten Optimisten und die beruhmten Pessimisten richtig.
00:03:17: Ich glaube es ist ganz wichtig dass man sich erst mal überhaupt bewusst wird Was is'n eigentlich Angst?
00:03:21: Angst ist außer du bist jetzt wirklich bedroht In dem Moment ja Ist sie immer in der Zukunft gelagert und in unserem Kopf Das heißt Vorstellung von etwas, das uns Angst macht.
00:03:34: Vielen Menschen macht jetzt Angst, dass manche... je nachdem welche Medien man da verfolgt, dass wir bald keine Freiheit mehr haben würden und dass wir halt keine Demokratie mehr haben wie manche Medien es so berichten.
00:03:45: Manchen macht er Angst, damit wir nie wieder Veränderung haben werden können.
00:03:50: Also je nach dem was du glaubst und da haben wir's wieder was Du glaubst Du glaubst deine Angst oder nicht?
00:03:57: Deine Entscheidung.
00:03:58: Und wie kannst du dem herwerden, indem du dir bewusst wirst, dass das Ganze mit der Realität gar nichts zu tun hat?
00:04:05: indem man zum Beispiel einen Schritt zurückgeht, ich sag mal so Metaposition oder auch Drohnenblick.
00:04:10: Um mal drohne-positiv zu behaften bringt ja auch richtig tolle Einstellungen und Überblicke von oben.
00:04:16: Und wenn man mal von oben rausguckt hat ...
00:04:18: Die Vogel oder die Drogenperspektive?
00:04:19: Genau!
00:04:20: Die Vogelperspektive klingt auch sehr schön.
00:04:22: Und einfach mal guckt okay da ist meine Angst kann man zb auch ganz simpel machen mit der Hand.
00:04:26: Ich packe mal in die linke Hand meine Angst und in die rechte hand packe ich mir einfach was es jetzt eigentlich wirklich.
00:04:32: Nehmen wir mal an, ich bin jetzt Unternehmer im Mittelstand zum Beispiel.
00:04:35: Ich hab zehn Mitarbeiter und davon sind drei vielleicht mit Migrationshintergrund ja?
00:04:39: Und diese drei Mitarbeiter kommen jetzt an und sagen Chef, ich habe Angst dass ich aus Deutschland raus muss
00:04:44: oder du musst dich schon packen.
00:04:46: Genau werden wir ausgewiesen!
00:04:48: Und dann sagt der Chef, ja also wahrscheinlich sagt er erst einmal ist noch gar nichts erwiesen.
00:04:53: und überhaupt welche Medien gibt hier überhaupt nicht diese Gesetze oder Verordnungen, was ist ein Fakt und Realität?
00:05:02: Guckt auf die zweite Hand.
00:05:03: Sagt dem, guck mal das und das ist Fakt.
00:05:06: Und dann sagt der ihn okay.
00:05:08: Dann kann man nicht erst durchatmen.
00:05:11: Wir reden darüber, wenn irgendwas spruchreich werden sollte, was es wahrscheinlich noch nicht mehr wird.
00:05:16: Weil wir wissen auch Medien leben von Angst.
00:05:20: Medien- und Versicherungsleben von Angst!
00:05:22: Das brauchen die.
00:05:23: Um Geschäft zu machen, ganz einfach!
00:05:25: Ja?
00:05:25: Die Versicherungen verkaufen dir immer die Angst vor irgendwelchen Dingen, die eintreten können.
00:05:29: Natürlich sind Versicherung auch sinnvoll.
00:05:30: Ich will ja nicht, wenn ihr jemand von da seid.
00:05:33: Aber
00:05:34: in der Tat ist es so ... Versicherung macht es schließlich nur ab, außer
00:05:36: Angst.
00:05:37: Na klar.
00:05:38: Und die Medien auch profitieren von den negativsten Nachrichten weil diese sind sensationsheißischen.
00:05:44: Warum?
00:05:44: Weil unser Gehirn drauf anspringt und sagt Gefahr muss ich vermeiden, ich muss überleben
00:05:49: Ich muss gucken, was ist das für eine Gefahr?
00:05:50: Also kaufe ich die Zeitung.
00:05:52: Genau!
00:05:54: Und es ist eigentlich so simpel und auch so durchschaubar und irgendwie billig.
00:05:58: Aber ich kann ja entscheiden, gehe ich dieser Billingmasche auf den Reim oder nicht.
00:06:06: Warum haben wir so eine Empfänglichkeit, so eine Bereitschaft dafür?
00:06:09: denn doch sind wir selber in einem latenten Angstzustand.
00:06:13: Ja, ich glaube wir sind immer in dem Zustand.
00:06:15: Ich muss überleben und deswegen ist es auch erwiesen von der Hirnforschung dass die negativen Bereiche unseres Gehirns einfach größeren Einfluss haben und auch größer sind im Normalfall als die positiven Anführungszeichen.
00:06:28: unser Gehirn will das wir überleben.
00:06:30: Deswegen ist unser Gehör permanent im Gefahrvermeidungsmodus.
00:06:36: Das ist erst mal was ganz natürliches.
00:06:37: Wenn ich das aber weiß, kann ich ja sagen okay... Ich lehne mich jetzt mal zurück.
00:06:41: Danke liebes Gehirn.
00:06:42: vor der Warnung!
00:06:42: Aber wofür waren es für mich eigentlich?
00:06:44: Ist das Stammhör noch das ganze alte aus der alten Zeit?
00:06:47: Ja und Reptiliene an Angriff Fluchterstachung.
00:06:50: Sebelzahntier
00:06:51: und alles.
00:06:52: Genau.
00:06:53: Und es ist gut dass wir das haben.
00:06:55: Total, ja?
00:06:56: Nur wenn man sich jetzt mal anguckt.
00:06:58: Wir kommen auf die Welt, wir werden geprägt von unserem Umfeld und unseren Eltern dem familiären, den freundschaftlichen Arbeitsumfeld.
00:07:05: wie auch immer je nachdem welche Medien ich konsumiere und wie viel davon ist mein Weltbild positiv oder negativ.
00:07:11: Fokussiere ich mich auf dies oder das oder jenes aber Fakt ist ein anderer Kollege oder aus deiner Umgebung fokussiert sich auf andere Medien glaubt was ganz anderes Und es vielleicht glücklicher dann könnte ich mir auch mal überlegen Was macht der anders?
00:07:24: Na, dazu muss man ins Gespräch kommen.
00:07:26: Das haben wir ja leider ein bisschen verlernt.
00:07:27: Wir haben ja momentan so eine Verhärtung der Fronten und es gibt gewisse Dinge.
00:07:31: Nogos.
00:07:31: da sagt die eine Seite also wenn du das möchtest meinetwegen jetzt Migranten abschieben dann rede ich nicht mehr mit mir.
00:07:39: Dann ist das nicht verhandelbar.
00:07:41: damit stehst du außerhalb des demokratischen Diskurses und dadurch findet dir einen Austausch gar nicht mehr statt.
00:07:46: Und dann verhärten aber beide Seiten und verkrabseln sich.
00:07:49: Da würde ich noch einen Schritt weitergehen, es wird uns abtrainiert!
00:07:56: Oder es ist uns abgetrainiert worden oder vielen Menschen.
00:07:59: Aber viele Menschen jetzt wiederum auch lassen sich ja dem Mund gar nicht verbieten und reden trotzdem mit Menschen, sagen das Reden ist doch das was uns verbindet?
00:08:07: Es geht immer so.
00:08:08: irgendwie finde ich dass es eine Art wie höhere Vernunft gibt, die sich dann doch immer wieder durchsetzt.
00:08:13: Das ist grundsätzlich vernünftig miteinander zu reden.
00:08:15: natürlich muss man eine Grenze ziehen bei gewissen Extremen und sonst wie Äußerung und Gewalt.
00:08:21: nur ist hier die Grenze noch lange nicht erreicht.
00:08:24: Man sieht ja schon ganz lange, ich weiß nicht.
00:08:27: Ich hatte in einer der früheren Folgen schon mal erwähnt, Titchh Nathan, der zweitberühmteste buddhistische Mönche nach dem Dalai Lama.
00:08:32: Der hat schon in den Neunzigerjahren seiner Gemeinschaft in Südfrankreich bei Bordeaux Israelis und Palästinenser eingeladen.
00:08:42: Und die haben miteinander geredet.
00:08:44: Die haben miteinander Retreats gemacht.
00:08:46: Sie haben sich angenehrt und gemerkt, sie haben die gleichen Wünsche Ziele.
00:08:50: Ja,
00:08:50: wenn man so will.
00:08:51: Wir sind alle Menschen und da bin ich mir auch sicher dass der palätsinienische jetzt mal Bauhaar unter israelisch haben eigentlich die selben Interessen.
00:08:57: Die wollen das ihre Familie gut geht ihren Kindern gut geht.
00:09:00: Man will Liebe geliebt werden.
00:09:02: Es heißt es kommt ja eigentlich immer aus den politischen Interessen lagern lassen.
00:09:06: Auch Krieg.
00:09:07: In der Regel ist es nie so, dass der deutsche Bauer oder der französische Bauer Krieg wollten.
00:09:11: Den wollten andere.
00:09:12: aber die beiden Bauern mussten in den Krieg ziehen oder ihre Söhne im Krieg verlieren.
00:09:18: Genau, das ist es halt.
00:09:19: Das Spiel funktioniert leider schon seit Jahrtausenden.
00:09:24: aber bleiben wir jetzt mal beim Einzelnen.
00:09:25: also wie bin ich aufgestellt dass sich da so empfänglich bin dafür und was?
00:09:29: Und jetzt wird's ja dann spannend!
00:09:30: Da kommst du ins Spiel.
00:09:31: Was kann ich denn jetzt tun um da ein bisschen resilienter um dieses moderne Wort zu benutzen zu werden?
00:09:37: Ja sehr schön Help FN der Selbsthilfe Podcast.
00:09:44: Also ganz wichtig dass du dir unbedingt Bewusst wirst immer dessen, was du da grade denkst,
00:09:51: glaubt
00:09:52: oder fühlst.
00:09:53: Definitiv!
00:09:54: Das steht und fällt alles damit?
00:09:55: Nicht reflexhaft
00:09:56: etwas nachreden, weil sich gerade höre...
00:09:58: Korrekt.
00:09:58: Sondern bewusst,
00:10:00: genau.
00:10:00: Und das sind wir wieder beim berühmten Atem zum Beispiel.
00:10:04: Weil der ist einfach unser Werkzeug Nummer eins mit Abstand ja, weil der Atem wenn du einen Atenzug nimmst oder manche die Briten würden sagen dringt man Tee oder Nimmern schlägt Tee
00:10:16: Atme doch erst mal tief durch.
00:10:17: Genau, erstmal durchatmen!
00:10:19: Genau und da ist so viel dran weil indem du einen Atemzug nimmst bewusst und bei dir bist vielleicht magst noch die Hand kurz auf deinem Bauch oder auf deinen Herz legen dich überhaupt wahrnehmen.
00:10:30: und damit meine ich nicht meditieren Ich meine nicht um ich meine nicht eine Minute irgendwo was hin atmen sondern einfach mal moment
00:10:38: weiß ich sein okay
00:10:40: und sowie jetzt Ja, also ich plappere ja jetzt auch.
00:10:43: Wir haben diesen wunderbaren Gesprächen, diesem wunderbaren Raum und trotzdem bin ich mit dir verbunden und ich bin sehr bei mir.
00:10:50: Trotzdem ist ein Teil von mir bei dir.
00:10:52: Und wenn ich sage, ich leg mal die Hand auf meinen Bauch und atme ganz bewusst, bin ich ein Stück weit mehr bei mir noch als in dem Moment davor.
00:10:59: Das sind ganz feine kleine Nuancen.
00:11:02: Es heißt nicht, dass man Achtsamkeitspause braucht oder so, brauchen wir nicht!
00:11:07: Weil jeder Mensch hat's in sich.
00:11:08: Kinder haben es ja auch in sich, Kinder sind ja auch manchmal so in ihrer kleinen kurzen Traumtrans, weil da sind die sehr bei sich.
00:11:13: Wenn wir denken hallo jemand zu Hause?
00:11:16: Ja wenn wir sie ansprechen wollen, die gucken so ins Leere
00:11:18: oder die spielen ganz versonnen...
00:11:19: Da sind die bei sich!
00:11:21: Ja genau, ganz bei sich.
00:11:22: und auch das wird uns ja abtrainiert.
00:11:24: ne.
00:11:24: Die älteren wir größer wie Kinder werden, ja wirds uns ja Abtrainieren.
00:11:28: Und das allerwichtigste ist unbedingt dass du dir dessen bewusst bist stopp ich habe einen Stopper und des der Atem.
00:11:36: Und dann, sobald du anfängst dich unwohl zu fühlen oder du merkst dir macht was Angst.
00:11:40: Grummeln?
00:11:41: Oder Druck auf dem Solarplexus oder so kannst du sagen Moment innerlich nur Was ist denn hier los?
00:11:47: gerade?
00:11:48: es braucht keine dreien.
00:11:49: also
00:11:49: Schritt zurück Drohnenperspektive Handaufbau
00:11:53: Ja genau was is in da grade?
00:11:56: dass man erstmal fragt was genau macht mir die angst?
00:11:58: oder
00:11:58: ja erst mal was fühle ich ihn gerade für mich?
00:12:00: angst völlig wut völlig zweifel völlig was fühl ich denn gerade okay?
00:12:05: dann annehmen unbedingt, weil die meisten wollen es ja weg haben.
00:12:09: Deswegen auch oft diese rüden Reaktionen ... Ja was weiß du denn schon?
00:12:14: Oder so.
00:12:14: Oft ist das nur eine Reflexreaktion.
00:12:17: Weil derjenige nicht gut bei sich ist, weil das manche Menschen auch Angst macht zu sich zu kommen und auch Angst machen sich damit zu beschäftigen.
00:12:26: Das darf man sich eingestehen.
00:12:28: Dann ist es einfacher zu funktionieren, weil das ist wiederum das bekannte Muster.
00:12:31: Das verhältensmuster oder?
00:12:33: Oder
00:12:34: Menschen die meinen immer recht haben zu müssen zum Beispiel so erstmal akzeptieren dann Muss die situation immer so sein kann was kann ich hier eigentlich ändern?
00:12:45: welche optionen habe ich?
00:12:46: Was gibt es denn noch zu denken oder zu fühlen?
00:12:49: Oder was will mir dieses gefühl sagen?
00:12:51: das werden so fragen die du dir innerlich selber stellen kannst und dann kannst du auch selber entscheiden.
00:12:57: mag ich jetzt diesen noch mehr meinen Fokus geben.
00:13:01: Und wenn du sagst, nee ist es mir nicht wert?
00:13:03: Dann nicht!
00:13:04: Ja und ich mag dieses Zitat von dem Historiker Dr.
00:13:08: Daniele Ganser der man einem Video gesagt hat oder in einer Talk-Sendung ja ... Man muss auch nicht jedes Gefühl mitmachen weil sich selbst.
00:13:16: man darf einfach mal sagen nö dafür stehe ich jetzt nicht zu verfügen oder das lasse ich jetzt aus.
00:13:23: Ja, das ist gut gesagt.
00:13:25: Jetzt kann man sagen, was interessiert mich?
00:13:26: der USA-Irankrieg?
00:13:29: Die Tankstelle um die Ecke ist nicht weit weg und die Spritpreise explodieren.
00:13:33: Das heißt wo gibt es dann Dorkenzusammenmangel?
00:13:35: Dann würde die Leute sagen ja, die Krise kommt trotzdem bei mir an.
00:13:39: Was soll ich machen?
00:13:42: Ganz einfach also die Sprittpreise... Sie schmerzen mich auch ehrlich gesagt.
00:13:48: Und ich finde es immer wieder fasziniert.
00:13:49: Ich meine die Leute fahren ja trotzdem Und die Bundesregierung freut sich, weil das größte davon sind die Steuern.
00:13:54: Das wissen wir ja.
00:13:56: Ich weiß es auch, ich gehe jetzt trotzdem nicht auf die Straße demonstrieren, denn das macht irgendwie keinen Sinn
00:14:00: richtig?
00:14:02: Ich geh dann immer eher innerlich in diesen Fokus von okay, ich spende gerade ganz viel Steuer an und ich freue mich schon jetzt auf die Zeit wo die Preise wieder runterputzeln, weil ich weiß alles ist nur temporär nichts ist im Stein gemeißelt.
00:14:16: also mir hilft so ein Gedanke auch von diesem Aufregermodus wegzugehen Weißt du?
00:14:22: Ich wollte nur darauf hinweisen, dass das halt doch im Alltag ankommt.
00:14:25: oder auch die wirtschaftliche Krise kommt bei den Leuten an in Form von Entlassungen.
00:14:29: Total!
00:14:30: Trotzdem muss man natürlich jetzt nicht diesen ganz gesellschaftlichen Hintergrund der Krise mitmachen sondern sagen ich kümmere mich um das was auf mich einprasselt ist ja auch das was Du meinst.
00:14:39: ne ich gucke was es wirklich gefährlich.
00:14:41: was kann ich tun?
00:14:43: Gefahr ist grundsätzlich immer wichtig wahrzunehmen.
00:14:46: Definitiv!
00:14:46: Also man darf nicht naiv und blau-äugig sein, ne?
00:14:48: Nein, nein... Und das heißt auch nicht wie, oh ja dann sützt sich das jetzt eben aus und ich werde denn schon sehen.
00:14:54: und die zwei Kinder und mein Mann und so, ja werden wir dann gucken, nee so natürlich
00:14:58: nicht,
00:14:58: nein es meine ich gar nicht.
00:15:00: Und ich meine auch nicht nur irgendwas durch die rosa rote Brille zu sehen, wenn jetzt allerdings du schlaflose Nächte hast und dir nur Sorgen machst was kann alles passieren, dann meinen Tipp schreibt ihr doch mal auf Was könnte schlimmstenfalls passieren?
00:15:14: Was könnte passieren, wenn es neutral läuft.
00:15:17: Und was könnte passieren ,wenn's richtig gut würde?
00:15:20: Weil alle Optionen sind ja offen und wir wissen ja auch vom Gesetz der Anziehung Es passiert einem nie nur schlechtes oder nur gutes und das hat ganz wie immer mit uns zu tun.
00:15:32: Vielleicht banales Beispiel, aber manche Menschen ... Ich find das so lustig.
00:15:36: Die sagen mir manchmal, wenn wir telefonieren, die sitzen woanders in Deutschland und sagen, ihr habt ab dem Moment echt schlechtes Wetter, ich schick euch mal ein bisschen Sonne.
00:15:44: Ja danke, ja Witter-Tang geht mich überhaupt nicht.
00:15:45: Weil ich merke, es ist ... Ich freu mich über Sonnenschein, ich freu auch über Regen!
00:15:50: Mich stört das gar nicht weißt
00:15:51: du?
00:15:52: Und ich find's witzig, dass manche Leute vom Wetter getriggert sind immer wieder.
00:15:56: Weißt du, dass sie ihr Wohlbefinden vom Wettabhängigmann gar nicht.
00:15:59: Ich freu mich auch, wenn ich meinen Regen schon benutzen kann.
00:16:01: Weil ich hab so einen witzigen Transparent mit Cats and Dogs, weil es ist Raining Cats & Dogs ... Ich freue mich dann, wenn nicht den sehr und benutzen können!
00:16:09: Weil ich muss doch nicht ringen... Ist doch auch toll, aber ich freu' mich für die Natur, wenn's regnet.
00:16:13: Und ich freue mich auf, wenn man Gummistiefel tragen kann.
00:16:15: Woher kommt
00:16:16: das mit dieser Wetterfühligkeit?
00:16:17: Weil man selber unglücklich ist oder...?
00:16:19: Ich glaube, es ist teilweise auch an trainiert, weil mach mal das Radio an.
00:16:23: Und hör dir mal die Wettermeldung an.
00:16:25: Da kommt immer, heute wird ein ganz besonders schöner warmer Tag.
00:16:28: Heute ist das und das sofort mit glücklich sein, mit Leichtigkeit oder so kombinierter.
00:16:33: Heute warmen Anziehen der Chillfaktor es minus sechzehn Grad obwohl nur weiß ich nicht drei Grad plus sind oder sowas.
00:16:38: was ich meine da wird auch da wird Emotionalstimmung gemacht.
00:16:43: Genau!
00:16:43: Und wenn ich das nicht bewusst wahrnehme dann glaube ich dass ist die Realität.
00:16:48: Ja ja also das heißt auch hier wieder Ich selber
00:16:50: muss bewusst
00:16:52: Das Wetter genießen und für mich entscheiden.
00:16:54: Ist der Ring jetzt für mich okay oder nicht?
00:16:55: Oder bin ich
00:16:56: glücklich?".
00:16:56: Ja, definitiv!
00:16:58: Und macht doch einfach mal ein Autopilot-Check.
00:17:00: Weil der Autopilot wissen wir es wie beim Eisberg.
00:17:02: Der hat uns zu neunzig Prozent über dem Griff den Tag... ...den ganzen Tag über wenn wir nicht aufpassen.
00:17:06: Und Autopilo-Check ist nichts anderes als Okay.
00:17:11: Das ist ja interessant.
00:17:12: die sagen heute wird so und so.
00:17:14: Ich habe heute nun den Tagesplan.
00:17:16: Stimmt das für mich eigentlich?
00:17:19: Nee Habe ich auch was Positives vor?
00:17:21: Ja, hängt es vom Wetter ab.
00:17:23: Nein!
00:17:24: Das ist schon Autopilot-Check, reicht's schon und schon fühlt sich anders weil du gibst dich dem nicht so rein.
00:17:29: Es gehört ja auch dazu dass man dann selber zum Beispiel den Tag aktiv plant auch so das.
00:17:33: man hat auch mal unangenehme Termine natürlich aber sie auch Freude einplant oder
00:17:38: Definitiv Erdankbarkeit, möglichst den Tag beenden.
00:17:41: Auch mit einer kurzen Reflexion vom Schlafen gehen nicht, oh Scheiße wie sieht der Tag morgen aus?
00:17:45: Sondern halt eher was sie von heute richtig gut.
00:17:48: Worauf bin ich heute stolz?
00:17:49: Was hat mir Freude gemacht?
00:17:50: und es kann auch einfach sein Ich fand's gut dass ich heute mal nicht mich in diesen ganzen Wetterfluchschmur eingefunden habe Wie meine Kollegen zum Beispiel.
00:18:00: Es kann auch schon ein Plus sein, weißt du?
00:18:02: Ja genau.
00:18:03: Man kann auf einem befreundet sein.
00:18:04: Und man
00:18:04: muss nicht alles mitmachen was andere einen vormachen.
00:18:06: und ich weiß ... Ich meine, ich kann gut reden.
00:18:08: Ich arbeite im Homeoffice meistens ja da bin ich nicht so, ich sag mal von Energien anderer abhängig.
00:18:14: Ich weiß aber noch sehr gut als ich auch in Firmen gearbeitet habe wie sehr man diesen Energiefeldern und den Meinungen und dem Wohlwollen von Kollegen und auch Vorgesetzten dann natürlich abhängiger davon.
00:18:29: Da musst du schon auch mal ein bisschen gute Miene zum Bösen spielen machen, um es dir vielleicht nicht zu verbauen.
00:18:34: Ja?
00:18:35: Aber auch da wieder wichtig sich nicht verbiegen aber auch nicht alles machen nur weil's die anderen machen.
00:18:42: Also weiß ich sein.
00:18:44: Absolut weiß ja immer das ist ein Selbsthilfe-Podcast hier.
00:18:46: und selbst Hilfe heißt hilft dir selbst sonst hilft dir keiner und macht dich unabhängig von anderen und lasst dich aber auch Nicht von anderen runtermachen.
00:18:55: ganz wichtig
00:18:56: Ja, hast du super zusammengefasst.
00:18:58: Okay also so bleiben wir stabil auch wenn sich alles wandelt und es macht uns nicht unbedingt Angst.
00:19:03: ja also und seid ihr bewusst du entscheidest ob du dir Angst machen lässt oder nicht?
00:19:08: Du bist viel größer als die Angst!
00:19:10: Genau und vor allem dann muss man auch mal Entscheidungen treffen.
00:19:12: das ist das nächste Ding.
00:19:13: viele scheuen sich auch Entscheidungen manchmal zu treffen.
00:19:15: deswegen klingt man so an Entscheidungen anderer.
00:19:17: da ist der Chef die Politik was auch immer vielleicht auch mal in den Arbeitsplatz wechseln wenn er toxisch ist wenn man da nicht weiter kommt
00:19:23: richtig
00:19:24: Genau.
00:19:25: Dann sagen viele, nein ich kann noch eine sichere Arbeit nicht aufgeben und ich weiß nicht was danach kommt oder ich könnte erst dann wenn einer noch bessere kommt und da bleiben sie ewig in den Strukturen.
00:19:33: Da gehört jetzt wieder der Mut dazu.
00:19:34: ne?
00:19:34: Richtig!
00:19:35: So und wenn ich jetzt spüre merke... Ich habe nicht so richtig dem Mut.
00:19:39: etwas in mir grummelt aber und ich hab das Gefühl ich sollte hier tätig werden.
00:19:43: Dann gilt es genau dahin zu gucken Vergrößerungslas her und gucken okay was spürte ich denn da gerade Angst?
00:19:49: Angst eine Entscheidung zu treffen.
00:19:50: ok wovor habe ich eigentlich Angst?
00:19:52: Genau.
00:19:53: Warum ist auch gut, nur führt uns häufig in die Vergangenheit?
00:19:57: Wovor genau oder woran erinnert mich die Angst?
00:20:00: und oft konkrete Fragewörter, die dich konkreter in deine eigene Lösung bringen?
00:20:05: Ja, warum hilft dir oft nicht?
00:20:07: Dann weißt du, warum.
00:20:08: ja weil meine Mutter immer so reagiert hat ah okay.
00:20:11: Hättest du nur einen kleinen Schränkernut zu machen vom inneren Kind?
00:20:13: Weil da auch viele Verletzungen ... Wir schleppen diese Verletzung mit uns rum aus der Kinder.
00:20:20: Das ist ja so ein Warum-Ding.
00:20:22: Sollten wir dir auch mal reingehen?
00:20:23: Oder auch wer in mir hat jetzt eigentlich gerade Angst, mein inneres Kind!
00:20:27: Okay... Wir alt bin ich
00:20:29: jetzt?!
00:20:30: Was wäre wenn ich meinen inneren Kind an die Hand nehmen würde?
00:20:32: Was wäre dann wenn ich mein innerer Kind auf den Stuhl setzen würde...?
00:20:35: Was würde es mir raten, wenn ich dem inneren kind sagen würde okay, ich habe so und so oder wir haben so und drunter gelitten, wir hatten die und die Vorteile und die und Nachteile.
00:20:45: Was wäre denn, wenn's besser werden würde?
00:20:46: was wäre das Signal oder die Botschaft von meinem innerenkind?
00:20:49: mit ihm reden Und nicht wegdrücken.
00:20:50: Es will
00:20:51: wahrgenommen werden und es wird vertrauen, ne?
00:20:54: Es sucht ja im Grunde Sicherheit.
00:20:57: vertraut als
00:20:58: Kind.
00:20:58: Ich glaube, als Kind.
00:20:59: wir Menschen alle haben ein ganz großes Grundbedürfnis nach Sicherheit.
00:21:04: Deswegen wollen die Menschen auch alles kontrollieren und wollen wissen wie wird das Wetter die nächsten sieben Tage etc.
00:21:11: Wir wollen wissen, wie läuft das mit meinem Arbeitsplatz, wie reagiert die Welt?
00:21:14: was mache ich mit meinen Finanzen?
00:21:16: aber es ist eine Illusion.
00:21:17: Kontrolle und Sicherheit sind eine Illusion Und das dürfen wir anerkennen.
00:21:21: Wenn man dann aber merkt, wenn ich mich in mir selber zentriert fühle und sicher.
00:21:26: Ohne dem Äußeren so viel Bedeutung beizumessen.
00:21:32: Aber doch genug Bedeuten.
00:21:34: Das ist die wirkliche Sicherheit.
00:21:35: Weil dann merkst du ... Das ist wie wenn du im Tornado bist oder im Sturm, du bist die Mitte.
00:21:42: Im Auge des Orkards?
00:21:44: Danke, hätte ich nicht besser sagen können.
00:21:46: Das meinte ich ja!
00:21:48: Der Selbsthilfe-Podcast.
00:21:51: Okay, das ist natürlich ein schönes Bild!
00:21:53: Wie kriegen wir das jetzt hin?
00:21:54: Dass man sich dann auch nicht zu sehr abkapselt und isoliert... also wir bleiben ja als Menschen ein gesellschaftliches Wesen.
00:22:00: Also wir bleiben auch mal Teil einer Gruppe wollen wir auch sein.
00:22:03: Und dass man da nicht komplett nur sagt, es geht mich alles nichts an ich mache nur mein eigenes Ding so wie kriegen wir denn diese Balance hier?
00:22:10: wichtig ist glaube ich soziales wesen und trotzdem wie du sagst bei sich sein nicht alles mitmachen.
00:22:17: Ich glaube, das eine wieder spricht gar nicht dem anderen.
00:22:20: Weil ich kann ja gut bei mir sein und habe trotzdem hoffentlich einige Menschen in meinem Umfeld die mich auch sicher fühlen lassen.
00:22:30: Die mich auch gut fühlenlassen wo ich mich nicht ständig nur zusammenreißen muss oder spielen muss jemand zu sein der ich gar nicht bin.
00:22:36: Ja ja, wie kriegen wir die Balance an?
00:22:39: Das ist für viele glaube ich so schwer!
00:22:41: Die wollen dann wieder anderen Menschen helfen und da merken sie gar nicht dass ihr ja gar nicht mehr auf ihre eigene Bedürfnisse achten und rutschen in das andere Extrem.
00:22:48: Wie kriegen wir immer die gesunde Mitte hin?
00:22:49: Indem
00:22:50: du immer auch auf dich acht gibst, sprichst wahrscheinlich darauf an, dass man leicht in den Burnout abdriften kann, wenn man sich selber verliert.
00:22:58: Ich habe mich parallel um drei Menschen sehr gekümmert im Umfeld.
00:23:03: Zwei Fliege technisch ... ältere Menschen, die mir sehr nah stehen.
00:23:07: Nicht Familie aber sehr nahe Nachbarschaft und denen ich auch helfen musste zwei Widersprüche gegen zweifalte Pflegebescheide zu entwerfen, auch im Krankenhaus besuchen
00:23:15: etc.,
00:23:15: aufklären.
00:23:17: Das habe ich sehr gern gemacht, hab aber dann irgendwann auch gemerkt in meinem eigenen Leben mit meiner Arbeit und meinem eigenen Kraftreservoir hat mich das ganz schön beeinträchtigt.
00:23:30: ja?
00:23:31: Was habe ich gemacht?
00:23:32: Ich habe ab und an Nein gesagt Und hab gesagt, heute kann ich nicht.
00:23:36: Können wir morgen so?
00:23:38: Oder hab gesagt ... Wer kann noch einspringen um hier Freiräume zu verschaffen?
00:23:42: Das hat auch geholfen ist inzwischen alles super gut durchgegangen und hab mich immer auf das positive fokussiert.
00:23:48: Nein sagen wir jetzt noch ein anderer Podcast oder anderen Folgerösen.
00:23:52: Absolut!
00:23:52: Aber das gehört dazu ja genau.
00:23:54: Hab
00:23:54: mich dann auf mich fokassiert und hab mir dann auch mal bewusst Eine Auszeit gegönnt.
00:23:58: Und auszeit heißt jetzt nicht eine Woche frei, sondern auszeit kann auch einfach sein einen Abend ganz alleine nur für mich wo ich auch für mich geguckt hab.
00:24:06: hey wo bin ich jetzt und meine Bedürfnisse?
00:24:08: Ich habe einfach gemerkt dass viel meiner Energie und Kraft nach außen ging und ich habe zwar meine kleinen Rituale aber ich habe gemerkt oh ich hatte nicht soviel Aufmerksamkeit oder vielleicht bei mir sein wie es gebraucht hätte um auch in der kraft zu bleiben.
00:24:23: ich habe zum glück gemerkt ja dann habe ich gedacht nee Ein, zwei Abende die Woche brauche ich für mich und die gehen sind noch nur für mich da.
00:24:29: Und habe ich dann einfach gelesen was Schönes gemacht?
00:24:33: Also ich hab mal einen Film geguckt weiß ich gar nicht mehr genau.
00:24:36: Aber
00:24:37: was
00:24:38: schön ist für mich das war gut und es hat mir schon gereicht selber aufgetankt.
00:24:42: Abgrenzen auch mal bei ihr.
00:24:44: Ja
00:24:44: und auch was tut man dann für sich?
00:24:45: woran merkt man dass man so und dann vielleicht trotzdem für die anderen wiedergab.
00:24:49: Wie hast
00:24:49: du's gemerkt?
00:24:49: durch Bewusstheit In
00:24:51: dem ich meine Gefühle wahrgenommen habe.
00:24:53: Und ich hab dann so ein Grummeln wahrgenommen, weißt du?
00:24:55: Ich hab so gedacht ... Nee, nicht schon wieder!
00:24:58: Das wäre unfair gewesen es auf die anderen zu projizieren, weil das war ja mein Gefühl und mein Mangel.
00:25:04: Es war ja das was ich mir nicht gegeben hatte.
00:25:06: Da muss man auch die Leute vermuten, weil manche denken, die nehmen das wahr und da denken sie aber,
00:25:10: dass ist
00:25:11: nur andere machen das ja auch.
00:25:12: Ich bin viel zu schwach und blablabla.
00:25:15: Schon macht man Dinge, die man nicht will und das tut uns nicht gut.
00:25:18: Nee, und je länger du das machst umso eher wirst du dann auch unfair den anderen gegenüber.
00:25:22: Genau!
00:25:22: Und dann wirfst es denen irgendwann vor?
00:25:24: Ja genau so.
00:25:25: und da kam dann von denen die haben dann gesagt nee um Gottes Willen verstehen wir total und wir fanden dann auch einen anderen Modus.
00:25:32: ja und einfach und leicht auch ja ich habe da ach interessant Was ich dachte, was ich alles hätte machen muss, musste ich gar nicht machen.
00:25:38: Manche
00:25:38: denken ja auch wenn sie nicht so funktionieren dann sind sie nicht geachteter Teil der Gesellschaft weil sie nichts wert sind.
00:25:43: da kommt dann auch nur dazu.
00:25:44: Ja!
00:25:45: Wenn du zum Beispiel unbewusst in dir den Anteil hast dass du Anerkennung immer brauchst als Belohnung und das war dir da nicht bewusst und du merkst es dann irgendwann dann bist du herständig davon abhängig ist ja ganz fatal.
00:25:55: Na klar aber auch das wäre jetzt noch mal ein eigenes Thema.
00:25:57: Aber spielte hat also mit rein Finde ich ganz toll.
00:26:02: Also, wir machen uns die Dinge erst mal bewusst und treten ein bisschen zurück.
00:26:06: Schauen wir es das an?
00:26:07: Was macht das mit uns?
00:26:09: Lassen Sie sich in jede Krise treiben.
00:26:11: So eine Hand auflegen durchatmen.
00:26:14: Das wird nicht immer reichen.
00:26:15: was wären dann die weiteren Schritte?
00:26:17: sollte man dann doch meditieren?
00:26:20: also wenn man jetzt wirklich merkt hier ist ein Grundgefühl der Angst länger da, das kriege ich jetzt nicht sofort weg.
00:26:24: Und du kriegst es nicht selber weg?
00:26:26: Dann ist mein Tipp, guck mal in Podcasts zum Beispiel in diesem.
00:26:32: Genau!
00:26:33: Guck mal in YouTube.
00:26:35: Es gibt auch ganz viele wundervolle kostenfreie Tools weil sie ja auch auf eine Geldfrage und wenn das nicht hilft dann kannst du gucken ob du eine gute Therapie findest.
00:26:44: Das muss nicht immer eine Therapie sein.
00:26:45: Wenn man an
00:26:45: die anderen sitzt, dann ist das unberbos sein.
00:26:48: Es ist fast immer das Unterbewusstsein, weil wir müssen uns nicht einwählen dass nur unser Verstand regiert.
00:26:54: Im Gegenteil er versucht natürlich ganz oft und zu regieren.
00:26:57: aber dadurch kommen ja auch auf diese Konflikte oder diese Grummelgefühle wenn es beides eben nicht im Balance ist.
00:27:03: Weil dann merkst du ja da ist ein Konflikt sonst würdste dich ja gut fühlen.
00:27:07: Und der Verstand will oft die Hoheit übernehmen und deswegen werden oft die Gefühle des Unbewusste weggedruckt Und deswegen gibt es ja auch ganz viel Zusammenhang.
00:27:16: Hat man auch schon hier mit bestimmten körperlichen Symptomen und Krankheiten, Herz, Niere selbstliebe ... Das gehört dann
00:27:23: damit
00:27:24: zu ... Der Körper ist so schlau oder unser ganzes System ist so Schlau?
00:27:27: Wenn wir nur lernen würden, die Signale wahrzunehmen?
00:27:32: Auch wieder!
00:27:32: Wenn die Seele leidet, kann man sagen äußert sich das irgendwie körperlich.
00:27:36: Immer, immer definitiv.
00:27:39: Es findet
00:27:39: seinen Weg dann.
00:27:41: Manchmal ist es ein bisschen sehr stark versteckt so, wo dir das Signal ... Man
00:27:45: könnte sagen bei einem Out, weil du es vorhin angesprochen hast.
00:27:48: Ist ja eigentlich eine Schutzfunktion?
00:27:49: Also die Seele leidet, sie hat genug Signale gesendet und wir sind drüber hinweg gegangen und haben gesagt, wir müssten das machen oder ich kann den Platz Arbeitsplatz nicht wechseln.
00:27:56: Ich muss das Haus abbezahlen.
00:27:57: Es geht nicht.
00:27:59: Und dann kommt er beim Out und da geht gar nichts mehr.
00:28:01: Dann schließt du morgens gar nicht mehr aus dem Bett raus, denn dann wird der Stecker gezogen.
00:28:04: Das heißt, dann zwieht uns der Körper endlich die Veränderung einzuleiten, oder?
00:28:10: Genau,
00:28:11: genau.
00:28:11: Dann
00:28:12: wären wir lahmgelegt!
00:28:12: Also
00:28:13: ja ich habe noch ein Beispiel.
00:28:14: also du hattest noch gesagt was dann als nächstes?
00:28:16: Coaching wäre auch gut und hilfreich natürlich.
00:28:18: Julian Coaching bei Coaching braucht in der Regel nicht so lange wie Therapie, in der regel nicht.
00:28:23: Muss man immer individuell gucken.
00:28:24: Da kann man dann Hilfe holen als Selbsthilfe Erst mal in sich gucken, wollte nur sagen es gibt dann auch weitere Schritte.
00:28:30: Also man muss
00:28:31: immer sagen,
00:28:32: ob das nicht funktioniert?
00:28:35: Nein!
00:28:35: Schauen bei sich sein ist ein längerer Prozess.
00:28:38: Das
00:28:39: kann man jetzt einmal machen und dann ist alles
00:28:41: gut.
00:28:41: Das sind
00:28:42: lange eingepflegte Gewohnheiten.
00:28:43: Richtig.
00:28:44: Und da haben wir wieder die typischen Menschen unserer westlichen Welt, die denken ich mach das jetzt einmal, es muss doch funktionieren.
00:28:51: Und wenn's dann einmal oder dreimal nicht geklappt hat, ist durch.
00:28:54: Die
00:28:54: Ungeduld ja.
00:28:55: Dann bist du nicht gut bei dir.
00:28:56: Achtsamkeit ist ja auch so, musst du ja verinnerlichen
00:29:00: oder?
00:29:01: Ja es ist Übung.
00:29:03: Das ist ja nicht nur einmal eine
00:29:06: Entscheidung und dann Übung Wiederholung, wiederholung.
00:29:09: Aber es ist nicht dieses was glaube ich viele Menschen denken ja ich muss dann ganz ruhig werden Ich bin nur noch in Harmonie, ich muss das allen recht machen mich immer anpassen Das ist es ja gar nicht.
00:29:20: Es ist auch nicht.
00:29:20: ich muss zwanzig Minuten am Tag meditieren Nein musst du gar nicht.
00:29:24: Du musst dabei dir sein.
00:29:26: wenn du die Tomate schneidest
00:29:28: Dann schneidst du die
00:29:29: tomate und dass ist so reinigend auch.
00:29:31: Ja
00:29:31: Dass man da nur die Tomaten
00:29:33: schneiden Und es ist freude pur und auch innerer Frieden Ja?
00:29:37: Wenn du Zähne putzt, putzst du die Zähnen.
00:29:38: Und bist in der Aufmerksamkeit bei deinen Zähn, bei deinem Zahnfleisch und nicht ... Ich muss morgen, da muss ich die Liste noch mal so machen zu ja viele Menschen.
00:29:45: Aber dann nebenbei am besten mit der anderen Hand schon wieder was anderes machen.
00:29:49: Genau!
00:29:50: Dann können solche Dinge rauskommen habe ich jetzt gerade den Fall im engeren Kreis sehr gestresst gewesen wollte sich eigentlich eine Woche Auszeit nehmen hat es nicht geschafft den Chef innerhalb von drei Wochen mal anzusprechen auf...ich bräuchte mal.
00:30:03: Ähm, was passiert?
00:30:05: Ein Arbeitsunfall.
00:30:06: Und ein Handband gerissen und ist jetzt zu einem Ausfall schon von ... zweieinhalb Monaten
00:30:11: gekommen.
00:30:11: Das ist das, was ich sage!
00:30:12: Der Körper zwingt dann zur Umwelt.
00:30:14: Genau.
00:30:15: Hätte man auch leichter haben können die Zeit für sich.
00:30:18: Wer nicht hören will muss fühlen sagt
00:30:20: dafür
00:30:21: ja.
00:30:21: Ja, das ist sehr schön, sehr toll und so hoffe ich kommen wir raus aus den Ängsten sind mir bei uns.
00:30:27: du hast es glaube ich auch eine Übung mitgebracht oder eine Frage Technik.
00:30:30: Ja, also wir können unterschiedliche Sachen machen.
00:30:34: Zum Beispiel als erstes kannst du dich auch fragen was ist jetzt gerade wirklich?
00:30:39: Was ist wirklich nicht in meinem Kopf oder meiner Forschung und was brauche ich wirklich?
00:30:45: Weil da liegen ja oft Unterschiede.
00:30:47: und dann zum Beispiel was ist mein nächster kleiner Schritt?
00:30:51: Klein machen, weil oft machen die Menschen sich ja auch so Mount Everest vor sich hin und denken, wenn ich das nicht dann.
00:30:58: Und dann ist es so viel, nennt es vermeide ich trink lieber ein Wein oder isst eine Tafel Schokolade, hat die Außenpodcast zu ... Das ist nur ne Verlagerung!
00:31:05: Was ist der nächste kleine Schritt?
00:31:07: Und mach die Angst, nimm dir Angst wahr und dann versuch sie doch einfach mal kleinerzumachen.
00:31:12: Und vielleicht ist sie gar nicht so groß.
00:31:13: Vielleicht kannst du sagen, äh, wenn dich jetzt noch... Ich hab nur noch vier Jahre bis zur Rente, bist du eigentlich in Klacks.
00:31:18: zwei Jahre kriege ich dann, wenn nicht jetzt gekündigt werden würde nebenan.
00:31:21: Es wäre so eine Situation noch E-Unterstützung vom Staat und da geht es nur um zwei Jahre.
00:31:26: Sollte ich in diesen zwei Jahren nicht in der Lage sein irgendwie auch die letzten zwei Jahre bis zur Rente zu wischen?
00:31:30: Na klar!
00:31:31: Und schon ist das gar nicht mehr so ein riesen Ding.
00:31:34: Also, macht die Angst kleiner beziehungsweise Spiel mit ihr und nimmt sie auf jeden Fall wahr?
00:31:38: Nicht wegdrücken.
00:31:38: Wichtig ist auch wirklich diese Fragen sich zu stellen was du ja auch schon gesagt hast Was kann im schlimmsten fall passieren?
00:31:44: das mache ich auch immer gerne.
00:31:44: was jetzt sind das extremste?
00:31:46: Ich finde ja hinter allen ängsten liegt ja so als die größte angst aber die totes angst weil mehr angst geht Ja nicht.
00:31:52: und letztens ist das ja immer dass man sich sagen muss da gut also im schlimmten fall Kein nur sterben, sterben natürlich aber auch sowieso.
00:31:58: Ja genau!
00:32:01: Und das schafft so wohl tunen Abstand.
00:32:03: und dann denkst du ich bin.
00:32:04: aber jetzt hier, oben mache ich mir jetzt eigentlich Gedanken und du schließt eigentlich selber deinen Kreis.
00:32:10: ja
00:32:11: und das ist was ganz Tolles finde ich und es ist so schön gerade hier mit dir zu sitzen Kann ich nur
00:32:17: zurückgehen.
00:32:18: Die Wirklichkeit gefällt mir, können wir noch ein bisschen bei
00:32:21: uns bleiben.
00:32:22: Aber für diese Folge haben wir den Kreis geschlossen.
00:32:24: das hast du wunderbar gesagt.
00:32:25: Ein schöneres Schlusswort kann es gar nicht geben.
00:32:27: also wir am Mund dann euch gerne hört euch Petras Worte nochmal an wenn's mal wieder eng wird wenns alles zu viel wird einen Schritt zurück Drohnenperspektive um ganz modernen zu sprechen Hand auf dem Bauch oder einfach mal reingehen in die Situation und sich mal fragen Warum bin ich hier?
00:32:45: Was ist hier eigentlich wirklich los?
00:32:46: Was will ich eigentlich, wer will Ich eigentlich?
00:32:49: und passt das zusammen.
00:32:51: Und wenn nicht auch den Mut haben zur Veränderung es kann ja nichts.
00:32:55: Eigentlich wenn's schlimm ist, kann jetzt nicht viel schlimmer werden.
00:32:58: Das passiert so gut.
00:32:59: Genau!
00:33:01: Das heißt jetzt nicht...ich willst du nochmal sagen dass wir naiv sagen immer alles hinschmeißen schon bewusst aber eben auch wirklich.
00:33:08: dann mal sagen hier zieht die Reißleine und wir sagen euch der berühmte Spruch Die Tür ist immer irgendwie da, die dann aufgeht.
00:33:16: Genau, ja so schön!
00:33:18: Vielen Dank dass ich hier sein durfte.
00:33:19: Vielen dank Petra das du bei uns warst sehr gerne.
00:33:22: immer wieder man findet dich.
00:33:23: wir werden nicht verlinkt natürlich wie immer in den Show-Notes.
00:33:25: wenn ihr mit ihrem Kontakt treten wollt oder euch ein bisschen mehr anschauen wollt was sie macht dann findet ihr natürlich ihren Internetauftritt so wie das heutzutage
00:33:32: sich
00:33:33: gehört.
00:33:33: vielen dank Petr die trägt das du bei
00:33:35: uns warsten.
00:33:35: Danke dir Help FM der Selbsthilfe Podcast.