00:00:00: Ich bin dann mit ihr und meinem Stiefvater aufgewachsen, ein kleines Rechenbeispiel.
00:00:04: Der war älter als seine Schwiegereltern.
00:00:07: Mein eigenen Vater habe ich erst mit vierundzwanzig gesehen.
00:00:11: Am Ende des Tages darf der Weg gerne zu Verständnis zum Verzeihen kommen aber ich glaube es braucht vorher den Moment der Ablösung des Anklages.
00:00:18: das was weiß ich?
00:00:19: Ja die
00:00:19: Wutmus raus oder die Emotionen?
00:00:21: Definitiv!
00:00:28: So, da sind wir wieder.
00:00:29: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Help FM unserem Selbsthilfe-Podcast am Mikrofon!
00:00:34: Begrüßt euch Oliver Geldener und mein Gast.
00:00:37: diesmal ist Thorsten Nassall altbekanter.
00:00:40: schön dass du wieder da
00:00:41: bist Thorsten.
00:00:42: Herzlichen Dank für die
00:00:43: Einladung Oliver.
00:00:44: Ja gerne, du begleitest uns ja in diesem Jahr so ein bisschen auch als unser Experte zum einen für die Mänglichkeit, für die Rollenmodelle und zum anderen auch für die Suchtkrankheiten.
00:00:55: Und manchmal spielt das natürlich auch zusammen, manchmal auch nicht!
00:00:59: Wir wollen in dieser Folge in jedem Fall erst einmal ein bisschen auseinander klamüsern wie fernen unsere Ursprungsfamilie also die Rollenforbilder, die uns Männer- und Frauen in Form von Vater oder Mutter mit an die Hand geben teilweise und ganz stark im Unterbewusstsein.
00:01:16: Und dann ist immer die Frage, wenn aus uns selbst Vater oder Mutter wird?
00:01:20: Bleiben wir jetzt mal bei den Männern also Väter.
00:01:24: Inwiefern schleppen wir dann immer noch den eigenen mit uns rum und vor allen Dingen auch dann, wenn wir es eigentlich nicht wollen und ihn ablehnen.
00:01:31: Thorsten Das ist ein Thema was dir auch immer wieder in deiner Arbeit so begegnet, oder?
00:01:36: Was ich auf der Lebe ist so auf die Frage Wie willst du als Vater sein, kommt auf so eine Antwort.
00:01:42: Ja, so wollte ich nicht sein wie mein Vater war und so weiter und so fort.
00:01:46: Und wenn ich die Frage mal umdrehe von wie möchtest du denn gerne sein?
00:01:50: Dann ist oft, sind zwar Schweigen im Walde.
00:01:54: Das ist auch einfach.
00:01:55: Es hat auch in bestimmten Formen von Bequemlichkeit.
00:01:57: Wenn ich sage, so will ich nicht seien.
00:02:00: Ich sag mal sowas Passives aber mich auf die andere Seite zu bewegen, wie will ich denn wirklich sein?
00:02:06: Wie?
00:02:07: was möchte ich zum Beispiel gerne das am Ende des Lebens meiner Kinder übermich sagen oder was die Mutter der Kinder über mich sagt.
00:02:15: Also es heißt, ich muss ja aktiv mit mir selber im Kontakt sein und mich auch immer wieder mal hinterfragen und mich noch mit anderen darüber austauschen.
00:02:23: Wie gehe ich da mit bestimmten Konflikten um?
00:02:25: Ich hatte vor kurzem jemanden mit zwei Söhnen, sechs und neun.
00:02:30: Und dann war die Frage so wie geht sie denn damit ja?
00:02:33: Dann kam der Erstsatz der Monsignore.
00:02:37: Damit war er große gemeint.
00:02:39: Wir haben ein bisschen gesprochen dies und das.
00:02:40: Wie ist die Geschwister-Synergie?
00:02:43: Da hat sich man mal warm geredet und ich habe den Moment genommen von okay kennst du das aus deiner eigenen Biografie?
00:02:50: Hast du Geschwister?
00:02:51: Ja, eine Schwester.
00:02:52: Wie viel ist die Jünger so und
00:02:54: zuviel?".
00:02:54: Und dann ging schon ein leichtes Licht auf von ... Ah!
00:02:58: Unsere Kinder haben eine ähnliche Altersdistance wie ich und meine
00:03:04: Schwester.".
00:03:04: Dann war auch bisschen die Forschungsreise.
00:03:06: Wie war das bei euch Zuhause?
00:03:08: Und dann war irgendwie so ne kurze Moment der Selbsterkenntnis oder es klingt sehr bekannt.
00:03:14: Ich erkenne mich in meinem eigenen Sohn wieder.
00:03:17: Und wie gehe ich damit um?
00:03:20: Weil manchmal hab ich das Gefühl, da werden die Anteile in unseren Kindern gespiegelt mit denen wir nicht so gut umgehen können.
00:03:27: Die wir nicht haben wollen, wo wir vielleicht besser dastehen wollen ...
00:03:33: Ja, die Kinder spiegeln auch uns selbst, ob er wollen oder nicht und nicht immer nur im Positiven.
00:03:38: natürlich Wir schleppen halt immer unsere Familie die wir hineingeboren werden mit uns herum, oder?
00:03:44: Das kann man ja nur mal sagen.
00:03:46: Die werden wir auch nicht los!
00:03:47: Auch wenn wir von zu Hause abhauen und sagen, ich will mit denen nichts zu tun haben... Ich kenne die nicht mehr, ne?
00:03:52: Schöne Formulierung.
00:03:53: Auch dieser Satz von Wendtchen Urlaubfahrern nehme ich mich immer dabei.
00:03:55: Ich habe mir meinen eigenen Rucksack dabei.
00:03:57: Und ich glaube auch, dass wir von Mann und Frau zu Mama und Papa werden.
00:04:01: Wir sitzen mit zwei unserer Kinder am Tisch Dann sitzen ja von der Frau, die Eltern noch mit am Tisch und vom Meer als Mann.
00:04:09: Die ist ja eine ganze Tafel da.
00:04:13: Und die bewusst wie unbewusst damit reagieren.
00:04:15: Setzt sich gerade hin, esst mit dem Löffel, schlürft nicht so oder stützt sie den Kopf nicht auf der Hand ab?
00:04:24: Wir haben ja ganz viel gespeichert.
00:04:25: Wir haben Traumata, gibt es immer wieder kleinere die Niederkinder natürlich passieren in der Erziehung Verletzungen schleppen wir mit uns rum, ne?
00:04:34: Wir haben Erlebnisse abgespeichern.
00:04:37: das Verhalten zwischen Vater und Mutter gab es da Gewalt zum Beispiel gab es Da Alkohol missbraucht zb andere Dinge.
00:04:44: Das haben wir alles gesehen.
00:04:46: Und selbst wenn wir das verdrängen Es ist ja immer in uns präsent und dass und das ist Ja das entscheidende es kann eben unsere handlung eben auch bestimmen drüber, machen wir uns das ja auch immer gar nicht so bewusst oder viele nicht.
00:04:59: Ist auch ein bisschen so was wir vorhin im Vorgespräch hatten, wenn sie zu ihm sagt du bist nicht präsent und reagieren Männer schnell darauf von dass ihr gekränkt verletzt was auch immer sind?
00:05:10: Und dann ist erstmal der Moment wie von Verschlossenheit vielleicht sogar gegen Angriff oder so eine Form vom Frozen.
00:05:18: Dabei wäre doch eher ein anderer Herangehensweise an der Stelle von ich höre dich, habe da gerade kein Gefühl zu... Ich denke mal drüber nach!
00:05:27: Also nicht das was du sagst als Angriff zu verstehen sondern als Perspektive, auch aus der Liebe heraus.
00:05:34: Von ah okay vielleicht hab ich das gar nicht gemerkt?
00:05:37: Vielleicht gibt's an dieser Stelle gar nichts zu beschützen aber es gibt einen Anteil in mir, der beschützt werden will weil ich das als Kind als demütigend beschämend kränken verletzend ablehnend erlebt habe unterdrückend.
00:05:50: und dann kommt dann in der Partnerschaft kommt was ähnliches und ich reagiere aus der alten Kränkung und Verletzung heraus Zuner-Dispalance in der Beziehung, wenn es ganz schlecht läuft und beide da keinen Weg finden.
00:06:04: Der offene Kommunikation führt zum Ende zu einer Trennung.
00:06:07: Kann bis vor Trenningfühlen jedenfalls einen richtigen Streit geben am Frühstückstisch?
00:06:12: Eigentlich ein Sonniger morgen und man wollte was Schönes zusammen machen.
00:06:14: Und dann fällt alles ins Wasser, das kann alles passieren.
00:06:18: Warum ist es eigentlich so?
00:06:20: Haben wir im Unterbewusstsein immer auch irgendwo die Angst vor Liebesentzug oder dass die Gefühle nicht da sind bei dem anderen?
00:06:28: Ist das deshalb warum wir dann immer gleichso häufig in diesen Anglesemodus gehen?
00:06:32: wollen wir uns da schützen haben wieder Ängste?
00:06:34: Ich glaube am Ende ist es oft angst Angst vor Verletzbarkeit Angst davor, dass auch die nicht so schönen Seiten gesehen werden.
00:06:49: So?
00:06:49: Dass mein eigenes Selbstbild von ich bin da eigentlich ein ganz cooler so erschüttert wird.
00:06:55: Ja und das sind vielleicht auch gleich mal bei den alten Rollenbildern also da kann ja gendern ist jetzt nochmal ein ganz eigenes Thema und eine eigene Welt.
00:07:02: Aber trotzdem haben ja viele Männer eben diese Angst, nicht als Mann wahrgenommen zu werden.
00:07:06: Da gibt es immer noch die alten Traditionsmuster, die wir eingeimpft bekommen haben.
00:07:09: Der Mann hat stark zu sein und die Familie zu beschützen, zu ernähren usw.
00:07:13: Und damit einhergeht auch immer ... Die Angst?
00:07:16: Ich könnte versagen!
00:07:17: Ich könnte es nicht schaffen aber das darf keiner merken vor allen Dingen nicht die Partnerin.
00:07:20: Also über der Versuch dann umso mehr in die Stärke zu gehen und die wird dann um so künstlerhäufig dadurch.
00:07:26: Genau da kommt so ein bisschen dieses Thema Sucht mit die sich in unterschiedlichen Bereichen widerspiegeln kann.
00:07:34: Oft sehe ich irgendwie Handy, Internet, Zocken so ... Dass ich manchmal erwachsener Männer sehe, die sich mit der ... Ich weiß nicht, Nintendo Switch besser auskennen als die Kinder?
00:07:49: Woher kommt das eigentlich?
00:07:49: Warum gehen wir in diesen ... Keine Ahnung!
00:07:51: Ist das Flucht-Eskapismus, wie man so schön sagt oder was führt uns ein?
00:07:56: Oder ist das ein sicherer Raum?
00:07:57: Ist das ein Safe Room für uns?
00:07:59: Das ist ja ein Safe-Room, Safe Space.
00:08:01: Genau, das kann mich betäugen.
00:08:02: Das kann mich ablenken und es gibt auch Bereiche wo ich denke ist es auch okay wenn ich einen guten Zugang dazu habe dann darf ich das.
00:08:09: aus meiner Perspektive kann ich das auch gerne machen.
00:08:11: Wenn's mir hilft mich ein bisschen abzulenken bis hin zu regulieren Dann denkst du es auch ok jetzt in diesem technologischen Zeug Wo Bereich dieser gesamte Bereich sucht?
00:08:23: Das ist natürlich schon auch ein Aspekt aus Vererbbarkeit und dann glaube ich auch viel Sozialisation ist da drin.
00:08:33: Wenn ich nicht gelernt habe zuhause, dass wir Konflikte eingehen können, das wir als Familie, was weiß ich Eltern, dadurch gehen können, konflikte benutze ich gerne im Betäubungsmittel weil sie emotional existenziell bedrohlich waren in Konflikten.
00:08:49: Und es hat auch an der Stelle wieder bequem.
00:08:51: Also wenn ich mir halt ein paar Bier in die Rübe schütte oder in der Arbeit halt ein Paar drei Stunden mehr arbeite von, dann mach' ich ja das Richtige für die Familie.
00:08:59: Weil ich verdiene ja vermeintlich mehr Geld, schaffe mehr Sicherheit, dass das für die Frau, wenn sie sich in dem Falle dafür entschieden haben, dass er nicht derjenige ist, der als Geld verdient und sie ist zu Hause so, ähm... Dass sie sich an einer bestimmten Stelle nicht gehört gesehen, gewerzt jetzt geliebt fühlt, das Gefühl hat, ich muss alles alleine machen.
00:09:17: Das ist auch eine Wahrheit, die für Sie irgendwie dir richtig
00:09:20: ist.".
00:09:21: So.
00:09:21: Und er hat vielleicht Angst vor dem Konflikt, das heißt ich mache ja alles, das Kalkulierbare in der Arbeit aber zu Hause ist es ja nicht kalkulierbar.
00:09:32: Ich weiß nicht wie war der Tag Zuhause mit ein zwei drei?
00:09:35: Wie viele Kindern auch immer?
00:09:37: Ob jemand krank ist ob stress in der Kita oder in der Schule oder beim Sport gibt oder dies oder dass Das ja so ein emotional unsicheres Feld.
00:09:45: und wenn ich in der arbeit einen ganz sicheren safe space habe dann bleibe ich doch da ist einfacher Help FM, der Selbsthilfe Podcast.
00:09:53: Für viele Männer ist die Welt der Arbeit eine Rationale in der Regel.
00:09:57: Die ist besser für Männer häufig zu kontrollieren.
00:10:00: Kontrolle ist ja auch mal so ein Link bei Angst.
00:10:03: Wir wollen alle Kontrolle und gibt uns Sicherheit!
00:10:06: Und häufig können sie, da gibt es irakische Strukturen.
00:10:09: Die sind relativ klar.
00:10:10: Es gibt einen Chef.
00:10:12: Irgendwo ist man selber angeordnet.
00:10:13: Man hat vielleicht die Perspektive aufzusteigen und weiß genau, die sind aber unter mir.
00:10:18: Ich habe mal eine ganz klare Ordnung und ich habe meinen Arbeitsbereich zu Hause.
00:10:23: Das ist ein eher emotionaler Bereich und das sind viele Männer auch überfordert um reagieren.
00:10:28: entsprechend finde ich immer wieder
00:10:30: Worauf beziehst du das jetzt?
00:10:32: Ja, sie
00:10:32: wissen nicht wie Sie sich zu verhalten haben.
00:10:33: Auf die
00:10:34: Partnerschaft oder auf... Also
00:10:35: die Erwartung!
00:10:36: Ich finde im Job haben viele Männer ein ganz klares Profil und sie wissen genau was der Arbeitgeber erwartet oder was an dem Tag zu tun ist.
00:10:42: Im Handwerk sei es wo auch immer sie arbeiten in welcher Branche.
00:10:45: Und sie wissen wenn sie sich so konformen Verhalten werden sie belohnt und wenn sie eben sich so verhalten dann werden sie bestraft und dann wissen wir was sie zu tun haben.
00:10:53: So und Zuhause sind sie häufig unsicher was sie natürlich nicht zugeben Weil da andere Regeln gelten, die nicht nur immer rational sind.
00:10:59: Ich glaube gar nicht dass es das nicht nur zugeben sondern dass das an manchen Stellen noch kein bewusster Vorgang ist.
00:11:04: Sondern dass wir erst in einem jungen Vater sein, nämlich erstmal den Vater Dass da erstmal so ein Bewusstsein für die eigene Kindheit wieder entstehen muss.
00:11:13: Was ich oft sehe ist so beim Spielen Wir nehmen jetzt mal den Klassiker Wir bauen einen Klötzchenturm.
00:11:19: Das ist was für Spaß wenn die Kinder das Ding umschmeißen.
00:11:22: Lass das Kind mal den Klötztchtum umschmelzen und guck mal in die Augen.
00:11:26: Was für eine Freude, das was für eine Unmittelbarkeit.
00:11:30: Was ich aber oft sehe ist dann von ja warum hast du es denn jetzt umgeschmissen?
00:11:33: Das hätte doch gar nicht sein müssen.
00:11:36: Dass da eine negative Bewertung drauf liegt.
00:11:38: Aber baue doch einfach mal mit!
00:11:40: Baue das Ding doch einfach einmal mit.
00:11:42: Das ist Teil des Lebens, Dinge bauen sich auf.
00:11:44: Wir haben Frühling und die Pflanzen kommen raus.
00:11:46: Irgendwann ist es Zeit wieder, dass die Pflanzensäfte zurückgehen.
00:11:49: Dass das einmal in der Stück weit Kontrollierbarkeit oder Unsicherheit im Bezug auf das, was du vorhin gesagt hast, da ist ... Und dass dann auch der Bereich bekommt.
00:12:00: wie war das denn bei mir eigentlich zu Hause?
00:12:02: Hat mir jemand angeschafft, wie ich zu spielen habe?
00:12:05: Dann übernehme ich das bewusst für unbewusst und spiele's da so.
00:12:09: Das kommt dann einfach mit.
00:12:10: und wenn die Frau noch sagt, hey sei doch mal geduldiger oder sag doch mal dies oder das.
00:12:14: Und ich nehme das und das war es.
00:12:16: Es hat Angst vor Verletzungen, Kränkungen.
00:12:19: Dann beginnt natürlich auch eine Disbalance.
00:12:22: Dann sagt die Partnerin etwas über mich, über meinen Vater sein.
00:12:27: Ja genau also Dinge, die wir nicht hören wollen.
00:12:29: Ich will nochmal auf das Bild zurückkommen.
00:12:32: Hast du so schön gezeigt den Tast?
00:12:33: Also nehm man eine junge Familie Vater, Mutter ist für beide eine neue Rolle.
00:12:37: Kinder, sagen wir ein oder zwei egal und du hast so schön gesagt da sitzen immer am Ess-Tisch abends die ihre Eltern und seine Eltern mit dabei.
00:12:46: Das heißt also kommen wir noch mal auf unser Thema die Ursprungsfamilie.
00:12:50: inwiefern ist sie immer noch maßgebend für unser aktuelles Tun?
00:12:55: Also auch die Frau.
00:12:56: jetzt war man stark beim Mann.
00:12:57: Die Frau bewegt sich ja auch in ihrer Traditionslinie Vorbild bekommen, dass sie entweder ablehnen.
00:13:05: Viele Frauen lehnen das auch ab oder bejaht aber in jedem Fall ist sie ja da auch geprägt.
00:13:11: Sie ist einfach von ihrer Mutter geprägt und sie ist ja genauso auch von dem Vater gepräkt.
00:13:16: die erste, sagen wir mal der männliche Liebe zu den Prinzen, denen man irgendwann so als Entwickler umheiraten
00:13:22: kann.
00:13:23: Am Ende des Tages schon so, ne?
00:13:25: Und was für einem Haushalt bin ich aufgewachsen.
00:13:28: Gab's eine Mutter die zu Hause immer da war und der Vater war nie da ... oder hat die Mama immer gesagt von hier gehts lang und der Vater war das ausführende Organ.
00:13:40: Ja genau!
00:13:40: Das wird ja alles wahrgenommen von den Kindern.
00:13:42: Genau weil wir leben ja im Jahr vierundzwanzig sieben beieinander.
00:13:47: Da geht es auch ein Stück weit darum zu gucken, was sagen meine Eltern und was tun sie?
00:13:52: Was sagen Sie?
00:13:53: Nein, es gibt jetzt keine Süßigkeiten.
00:13:55: Aber ich sehe als Kind immer der Süßigkeit in Schrank wird immer leer.
00:13:58: Beim Eichkaufen werden immer ganz viele Süßkeiten eingekauft von.
00:14:01: Ich bekomme fast jeden Sonntag irgendwie meine zwei Stücke Schokolade und was machen die?
00:14:07: Also da wird ja alles bewusst oder unterbewusst wahrgenommen.
00:14:12: Und in dieser eigenen Elternschaft wird das ja so, ich glaube, zellulär wird das einfach alles wieder aktiviert.
00:14:18: Das sitzt dann mit am Tisch.
00:14:21: Sind wir uns einig?
00:14:21: Das ist einfach da, ob wir wollen oder nicht.
00:14:24: Was machen wir jetzt damit?
00:14:26: Wie gehen wir jetzt?
00:14:26: Sag mal, du...
00:14:28: Wie bist du denn mit Umgebührung?
00:14:29: Du bist ja auch Vater.
00:14:31: Natürlich habe ich es halt auch gedauert bis ich mir erst einmal selbst bewusst wurde wie sehr ich meine Familie mit mir herumschleppe also wie sehr das Bild der Mutter meiner Partnerwahl geprägt hat, wie sehr natürlich mein Vater und ich auch in vielem abgelehnt habe trotzdem immer irgendwo da ist und auch in der Negation ist er stark bis man da seinen Frieden
00:14:52: findet
00:14:54: und irgendwo dann auch erst dann eigentlich seine eigene Persönlichkeit ausbildet.
00:14:58: Das ist ja mit der Pubertät nicht gemacht, sondern das dauert.
00:15:01: also bei mir war es einfach so dass das ein längerer Prozess war bis man sich bewusst wird.
00:15:05: Also für mich war entscheidend sich die Dinge bewusst zu machen.
00:15:09: was habe ich erlebt?
00:15:10: Was finde ich gut?
00:15:12: Was möchte ich weitermachen.
00:15:14: wofür bin ich dankbar, was finde ich nicht so gut und was trotzdem auch für meinen Weg wichtig.
00:15:18: Weil dadurch das ihr erlebt habt kann ich auch wissen, was ich vielleicht will oder so.
00:15:22: Und das alles war ein Prozess?
00:15:23: Klar!
00:15:24: Dass jetzt bei meinen Partnerinnen dann so mir bewusst zu machen mit deren Familien natürlich... Das hatte ich damals auch noch nicht auf dem Schirm vor zwanzig dreißig Jahren, ne?
00:15:33: Wäre vielleicht gut wenn man das in der Schule mal alles bahnen würde.
00:15:37: Oh, die Maschule wollen wir bitte heute.
00:15:39: Wir würden Zeit sparen,
00:15:40: oder?!
00:15:41: Ja, ich glaube da könnte ganz viel in der Schule passieren.
00:15:46: Okay aber jetzt hast du nach mir gefahren.
00:15:47: also so bei dir war es vermutlich ähnlich.
00:15:49: oder wie hast Du das erlebt?
00:15:52: Also meine Mutter hat... Ich bin ja irgendwie geboren worden, da war meine Mutter gerade achtzehn, also wir können mal sagen die zwei noch ein Mädchen, ein Kind und ich bin dann mit ihr und meinem Stiefvater aufgewachsen.
00:16:05: kleines Rechenbeispiel Der war älter als seine Schwiegereltern.
00:16:09: So, also noch mal eine ganz andere Sozialisation und meinen eigenen Vater hab ich erst mit vierundzwanzig gesehen.
00:16:15: Das heißt ... Ich habe die ganzen Jahre irgendwie immer mit so einem Satz gelebt von einen Teil meiner Eltern, dem mich nicht wichtig.
00:16:21: Mhm.
00:16:22: Da hat er sich gar nicht gekümmert.
00:16:23: Nein.
00:16:24: Woran das jetzt, ob das bei ihm war oder meiner Mutter ... Das ist alles mystisch.
00:16:29: Das macht heute keinen Sinn mehr darüber nachzuforschen.
00:16:32: Sondern es wahl einfach so und es hat bei mir ganz oft diesen Schmerz hinterlassen oder eine Einsamkeit von ich bin dem nicht wichtig der kümmert sich nicht.
00:16:41: Der ist nicht da, er bietet keine Beziehung an usw.
00:16:45: Das hat viele Jahre geprägt Und das dann auch einfach als Schmerz zu erkennen, als Trauer, als Wut, als Verzweiflung und die daraus resultierenden Verhaltensweisen, die es manchmal so gebracht hat.
00:16:57: Daraus sind ja Sachen irgendwie in mir entstanden von ah, mein Vater ist nicht da also bin ich nicht wichtig?
00:17:03: Mhm.
00:17:03: So!
00:17:04: Wenn dann jemand mal zum Beispiel nicht zurückgerufen hat, wir haben eine Verabredung oder was weiß ich ... Wir waren jetzt zum Beispiel verabredet, du kommst ne Stunde zu spät, daraus war für mich dann das große reaktivierte Drama von Ah Ich Bin Im Oliver Nicht Wichtig Punkt weil du mit deinem ... Jetzt mal zu spät kommen, eine alte Wunde aktiviert hast.
00:17:22: Und es geht von meinem Verständnis darum, so diese Verletzung und Kränkungen diesen Schmerz wahrzunehmen?
00:17:29: dem in irgendeiner Form Nag-Zeptanz entgegenzubringen und dann zu sagen, hey Oliver du deine Stunde zu spät kommen hat bei mir echt richtig was Altes im Bewegung gebracht.
00:17:39: So Boss möchte ich dir gerade einfach mal sagen dass sich dich Oliver auch wieder sehen kann nicht aus diesem verschleierten Kram, Grollkränkung Verletzung damit einfach so verhaftet bin So, und ich glaube das ist ein Entwicklungsprozess durch den wir alle durchgehen müssen am Ende des Tages.
00:17:58: Es muss ihr bewusst sein ne?
00:17:59: Das ist wichtig dass man das auch selber reflektiert.
00:18:03: war.
00:18:03: oben reagiere ich jetzt so übertrieben weil der andere vielleicht fünf oder zehn Minuten zu spät kamen Und ja sieht er es natürlich gar nicht so.
00:18:10: als großes Problem.
00:18:11: Wundert sich da kommen von dir vielleicht eine Reaktion die dann dem Fall bei mir oder wie auch immer Gegenreaktioner vorruft.
00:18:17: schon sind wir wieder im Zwist
00:18:19: Genau, und dann ist ja vielleicht sogar nur so, dass ich dich noch gar nicht gehört habe.
00:18:22: Warum bist du in der Stunde zu spät?
00:18:24: Richtig!
00:18:24: Weil dein Sohn sich was weiß sicher oder dein Kind sich irgendwie ... Zahnschmerzen hat und eher zum Arzt muss.
00:18:31: Total für dich war es zu späts.
00:18:32: Kommt ganz schlimm... pust ich dir erst mal mit meiner Wut irgendwie einen über und du denkst, das ist am meisten das für ein Arsch.
00:18:40: Ich hab mich überhaupt nicht gefragt was da los ist.
00:18:43: weißt du wie schlimm es für mich war?
00:18:45: Mit meinem Sohn da?
00:18:45: und dann war der Arzt irgendwie noch blöd und das ist ja nur mit sich beschäftigt.
00:18:49: also da treffen zwei Welten aufeinander die einander irgendwie gar nicht gehört haben.
00:18:53: sie gehen aneinander vorbei.
00:18:54: demnächst mal bringen wir diese kränkung Verletzungen wieder mit nachher.
00:18:59: da war noch etwas.
00:19:01: Was hat letztens so jemand zu schön gesagt von, ich hab da so mein Rabattmarkenzettelchen dabei und da steht was drauf.
00:19:08: Ja ja wir schleppen so viel mit uns rum und das ist ja ... meine Familie ist auch immer der Ort der Traumata.
00:19:13: Also muss man sagen es sind kleine Verletzungen alles Mögliche die wir immer irgendwo abgespeichert haben in unseren Zellen und die ganz schnell wieder hochkommen können.
00:19:22: aber Stichwort ist ja auch bei dir.
00:19:24: also es heißt Wir müssen uns die Sache bewusst machen erst werden wir etwas hineingeboren Wenn wir größer, dann kommt die Pubertät dazu.
00:19:33: Da müssen wir uns erst mal austoben.
00:19:34: Aber wichtig ist da noch der geistige Prozess.
00:19:36: Der seelische Prozess finde ich um wirklich zu wissen wer bin ich?
00:19:41: Was will ich?
00:19:41: Und
00:19:42: warum tue ich das was ich
00:19:43: tue?
00:19:43: Ja und sich das bewusstzumachen am besten jeden Tag sogar.
00:19:47: Das ist letztendlich die Aufgabe für mich auch ein Stück weit die Lösung weil wenn man nochmal bei dem Bild sind jetzt sind auch die Eltern alles mit am Tisch.
00:19:55: Wichtig wäre schonmal es zu wissen Und zu wissen, die Frau reagiert gerade so?
00:19:59: Weil vielleicht.
00:20:00: Gerade Sie ist jetzt in Ihrem Traditionsmuster gefangen.
00:20:02: Ich aber auch und so weiter... Was wäre für dich der Schlüssel?
00:20:06: Ich denke Reden ist auch so wichtig drüber!
00:20:08: Ja ganz wichtig finde ich an dieser Stelle eigene Erfahrung, wenn mir meine Ex-Frau dann früher was gesagt hat von ja du bist irgendwie noch das dritte Kind am Tisch.
00:20:17: Ach Gott, ach Gott!
00:20:19: Oder im deutschen Tatort sehen wir das ja... Das Kind wird entführt und die Eltern sind völlig aus dem Häuschen und die Kommissarin sagen erst mal beruhigen sie sich.
00:20:28: Ey, wenn dein Kind entfüllt ist und dein Kind ist in Lebensbedrohung, dann ist es nicht realistisch dass du dich beruhigst, weil du bist einfach
00:20:34: wütend.".
00:20:35: Du bist verletzt, du bist gekränkt.
00:20:37: Du hast Angst.
00:20:38: Also dass ich dich sehr wahrnehme und akzeptiere und nicht irgendwas daran mache.
00:20:43: Und dann ist finde ich persönlich wichtig, dass sich für mich als Mann, für mich auch als Vater Räume finde in denen ich mich darüber austauschen kann so Dass wir auch als Paar an dieser Stelle im Wege finden.
00:20:57: das wird darüber reden und nicht aus der Kränkung Beschämung aus der Verletzung.
00:21:03: Weil wenn du mir am ersten Stisch immer sagst, hey, du bist schon wieder wütend die Formulierung und Du bist schon wider.
00:21:11: Das ist glaub ich nur bedingt tragbar.
00:21:14: das wird zu diesen ganz vielen kleinen Verletzungen kommen diese Beschämungen und dass sehen die Kinder ja so.
00:21:21: dann kommt er von Ja jetzt bist du auch schon erlebt, dass die Kinder sagen ja du bist ja auch schon wieder so faul oder du bist Du bist fünf Jahre alt und sagst es zu deinem Vater.
00:21:34: Wie oft musst du das gehört haben, dass du das so rausbringst?
00:21:39: Genau!
00:21:41: Also da irgendwie einen bewussten, die unbewussten Weg finden oder für mich passenden Weg finden, mich darüber auszutauschen und darüber zu reden.
00:21:54: In der Partnerschaft, in der ich bin, wir machen Zwiegespräche.
00:21:57: Wir haben einmal in der Woche einen Termin, das ist ungefähr eine Stunde, da hat jeder Redezeit.
00:22:02: Manchmal machen wir das so wie geht's mir mit mir gerade?
00:22:05: Wie geht es mir mit dir und wie gehts mir mit uns als Paar?
00:22:09: Und es hat bestimmte Regeln die geben unsere Sicherheit einander zuzuhören und dass manchmal herausfordernd keinen Bezug zunehmend zu dem was der andere gesagt hat.
00:22:21: So eine schöne Form der Selbstoffenbarung.
00:22:23: Und ich merke immer wieder so, ah okay ... Wenn ich dann meine acht, neun, zehn Minuten habe, wo ich darüber reden kann was mich gerade zu einem bestimmten Thema so umtreibt, weiß ich sie hört mir zu und dann passieren in mir auch so Ah okay da finden noch mal Verbindungen statt.
00:22:41: Ah okay das ist irgendwie gut weil oft ist nämlich so dass wir als Paar, wir funktionieren ja super als Eltern, wir haben hier noch dies, das jenes welches.
00:22:50: Aber warum nehmen wir uns als Park keine Zeit für uns?
00:22:52: Das ist nämlich wichtig.
00:22:54: Da kann man auch Hilfe in Anspruch nehmen.
00:22:56: Wobei natürlich irgendwann vor Ort sollte man die Techniken beherrschen, finde ich.
00:23:00: Kommunikationsstil ist wichtig.
00:23:02: Was du gesagt hast also Respekt?
00:23:03: Die Gefühle des anderen erstmal grundsätzlich wahrnehmen und respektieren und nicht gleich wieder beurteilen und gleich wieder kritisieren im besten Falle.
00:23:11: Auch da sind wir häufig in Traditionsmustangen gefangen weil wir Vorbilder in unserem Kopf haben wie hat sich die Mutter zu verhalten, die Frau immer?
00:23:18: ja das kommt ja immer gerne durch.
00:23:20: Und dann eine gewisse Toleranz braucht man natürlich.
00:23:23: Humor ist auch wichtig, finde ich.
00:23:25: Den braucht man immer.
00:23:26: Wir
00:23:26: Deutschen haben Humor?
00:23:28: Wir müssen es lernen!
00:23:29: Wir können damit alle den deutschen Eifern reinarbeiten
00:23:33: in dem Moment.
00:23:33: Ich will zu einem gerne zurückgehen und zwar du hast gesagt nicht beurteilen.
00:23:36: das halte ich für Käse.
00:23:38: Ich glaube es ist nur realistisch dass sich mitbekomme in mir.
00:23:42: dein Verhalten beurteil'e ich indem ich wahrnehme daß sich das Beurteil... Ja
00:23:46: aber du musst es ja leider nicht aussprechen.
00:23:48: ...dass du was anderes.
00:23:49: Aber dass ich mein eigenes Urteil, meine irgendwie Wahrnehme erlaube erst durch die Erlaubnis, durch die Akzeptanz ist es händelbar.
00:23:59: Dann sitzt sich da nicht mehr so drauf.
00:24:01: Da jetzt kommen wir zu einem... Du
00:24:02: meinst du kannst das Urteil nichts abstellen?
00:24:04: Weil das automatisch passiert.
00:24:05: Ich glaube am Ende des Lebens.
00:24:08: Kann
00:24:08: schon sein aber wie gesagt dann wäre mir eben wichtig keine Prätisieren ihm nicht aussprechen Und dann kann man aber bei sich selber auch noch mal fragen, wie kommt man zu dem Urteil?
00:24:17: Das Urteil hat ja auch eine Motivation.
00:24:19: Also warum beurteile ich dich so und so?
00:24:22: Worauf ich das irgendwie ein Stück weit gelernt habe war so über meine Sucht an dieser Stelle.
00:24:27: Ich war viele Jahre damit verbracht also wirklich viele Städte, viele Drogen und alles Mögliche ausprobiert um davon loszukommen.
00:24:35: Irgendwann hab ich mal ein Gespräch geführt mit jemandem.
00:24:38: Dann hab ich den gefragt, sag mal warum musste ich denselben Move gehen wie meine Eltern bla bla bla?
00:24:42: Dann hat er so eine schöne Metapher aufgestellt von ... Jetzt stell dir mal vor die Warum-Frage ist so'n Buch und das steht hinten ganz schön auf dem Buch rücken drauf und wir stellen das jetzt in den Schrank.
00:24:54: Und ich hab nur gedacht, sag mir, bist du blöd?
00:24:57: So!
00:24:57: Und dann hey guck mal da steht das Buch daneben von Das is ja
00:25:01: zu!".
00:25:01: Ich hab nur dacht, was will ihr jetzt von mir?
00:25:04: Und mit der Zeit habe ich, glaube ich, ein Stück weit verstanden was da eigentlich für eine tiefe Weisheit und für eine Größe auch drin ist.
00:25:11: Ich habe die Entscheidung getroffen aus welchen Gründen noch immer den Weg der Lebensstrategie, der Bewältigung der Sucht zu nehmen.
00:25:18: Punkt!
00:25:20: Indem ich akzeptiere – ich bin Säufer, ich bin Junkie, ich Bin Distasienes – erlaube oder gebe mir das Ja einen Teil in mir ist so dann ist es händelbarer.
00:25:31: Was muss sich tun?
00:25:33: Torsten, dass sich nicht saufen muss.
00:25:35: Dass ich keine Drogen nehmen muss.
00:25:37: Also muss ich das und das tun?
00:25:38: Und so glaube ich, dass es auch am Ende für mich funktioniert so von A. wenn sie dieses jenes welches macht jetzt egal ob meine Partnerin oder meine Kinder Dann kann ich das einfach wahrnehmen.
00:25:47: a ja Ich finde das gut.
00:25:49: Ich finde Das Nicht Gut.
00:25:50: Ich Finde das irgendwie.
00:25:51: Macht das so wie wer's besser macht das nicht So ist wer irgendwie so und so.
00:25:55: die buddhisten würden sagen all diesen Dinge nicht an zu haften wieder dem Guten noch dem Schlechten.
00:26:00: Aber bevor ich dessen wieder loslassen kann, muss sich ja feststellen von ah!
00:26:04: Ich habe eine Geschichte drauf geschleppt.
00:26:06: Zur Sucht kommen wir dann noch, da werden wir in einer extra Folge besprechen, wenn wir das Buch nochmal rausholen.
00:26:11: aber jetzt zum Ende würde ich gerne nochmal Lass uns doch mal positiv was bewegen.
00:26:19: Jetzt haben wir gesagt, was alles uns auch so behindert diese ganzen Traditionen, was wir als Kinder erlebt haben und was uns immer noch prägt wenn wir selber zu erwachsen wären Häufig auch zu Vater und Mutter, auch wenn wir keine Kinder haben.
00:26:32: Schleppen was in einer Beziehung zum Beispiel mit uns rum ja?
00:26:34: Sei es in einer Gleichgeschlechtlichen, sei es in der Hythosessis, egal!
00:26:37: Wir schleppen jetzt immer mit uns um eine Interaktion.
00:26:40: Was ist jetzt aber vielleicht auch gut daran?
00:26:41: Was ist gut daran dass wir das alles so gesehen haben?
00:26:43: Inwiefern können uns dann Vater oder Mutter, egal wie sie waren, auch positiv prägen?
00:26:48: Hast du da noch vielleicht einen schönen Ausblick für uns?
00:26:51: Ich habe das gestern in einer Männergruppe gesehen, dass ein Mann der Mitte sechzig ist nochmal so ein Thema mit seiner Mutter gegangen ist und wir haben dann von erst mal wieder ganz viel Anklage Wut Scham usw.
00:27:02: Und du hast mich nicht losgelassen aber das dann auch zu sehen.
00:27:06: ja wofür bist Du denn dankbar?
00:27:08: Weil dieses das Mama dich verletzt hat oder der Elternteil und dich gekränkt hat und beschämt hat.
00:27:15: jetzt part of the game.
00:27:17: Aber du stehst ja hier, du bist fünfundsechzig.
00:27:20: Du hast ja dein Leben
00:27:21: so.".
00:27:22: Okay!
00:27:23: Ohne dich würde ich ja heute hier nicht sehen und an dieser Stelle irgendwie zu finden mich auch darin zu üben wofür bin ich dankbar?
00:27:32: Wenn ich diesen Weg finde kann ich auch meine eigene Partnerschaft anders modellieren, anders leben, anders praktizieren.
00:27:40: wenn ich diesen weg finde kann Ich meine Vaterschaft anders leben.
00:27:45: So heißt nicht, dass ich da fehlerfrei bin.
00:27:47: Aber vielleicht find' ich den Weg der Fehlerfreundlichkeit von ... Hey du, da hab ich irgendwie das wieder gesagt, dass das mit dem Glützchen umschmeißen.
00:27:54: Scheiße war ... Mensch, tut mir leid!
00:27:56: Ich war wütend.
00:27:57: Ich war irgendwie ... tut mir Leid so.
00:28:02: Also mich damit auch sichtbar machen von hey, da war ich
00:28:06: ungerecht.".
00:28:06: Okay, also Dankbarkeit ist da einfach wichtig.
00:28:10: Kann nie immer nur alle schlecht gewesen sein?
00:28:11: Also das vielleicht auch wichtig.
00:28:13: Wie wichtig ist für dich dann Verständnis?
00:28:17: Dass man die Eltern sieht in ihren Zwingen und eigenen Traditionsmustern auch in ihren Ökonomischen Not, emotionalen Not, was auch immer.
00:28:27: Und wie wichtig ist dann auch Verzeihen?
00:28:30: Boah!
00:28:30: Es sind ja beides so riesengroße Fragen.
00:28:33: Einmal Verständniss-und-Verzeihen
00:28:35: Ich bin ja schon mal hier bist.
00:28:36: Holler
00:28:37: die Waldfee!
00:28:38: Also was ich oft sehe... Kannst
00:28:39: du kurz machen?
00:28:39: Ja, das ist schwierig.
00:28:42: Das oft ...ja, ich bin verständnisig, verstehe dich halt.
00:28:44: Dass du dies ...blablabla.
00:28:48: Da wollen wir von der Autobahn zu früh runter.
00:28:50: Okay.
00:28:50: Ich glaube, wir müssen erst einmal an dem Moment der Anklage des Vorwurfs, des Grams Wut Verletzungen, dass wir das zurückgeben müssen.
00:28:58: Dann holen wir nämlich unsere Eltern von diesem Drohnen runter dieser Allmacht unserer Eltern, die mussten ja alles schonmal wissen Hey fuck off, die machen das auch zum ersten Mal.
00:29:07: Die waren auch nur arme Schweine?
00:29:08: Punkt!
00:29:09: Die haben auch bei Null angefangen also Teil des Spiels.
00:29:12: Also projizieren nicht alles darauf was sie alles irgendwie falsch gemacht haben und wie sich es hätte besser machen sollen und so weiter und sofort.
00:29:18: weil jetzt fällt mir nochmal ein dieses Fall ich habe Verständnis dafür Das kommt auch aus einem bestimmten Stellen auf so einer Überheblichkeit.
00:29:23: Ich überhöre mich über meine Eltern Und das halte ich für gefährlich.
00:29:27: Okay,
00:29:27: du siehst da also nicht so bist ja nicht so'n Freund von.
00:29:29: Am Ende des Tages darf der Weg gerne zu Verständnis zum Verzeihen kommen, aber ich glaube es braucht vorher den Moment der Ablösung.
00:29:36: Das Anklage ist das... Was weiß ich?
00:29:38: Ja die
00:29:38: Wutmuss raus oder die Emotionen?
00:29:39: Definitiv, definitiv!
00:29:41: Dass sich dann auch meine Eltern von diesem Sockel der Alben macht runterhole, dann werde ich nämlich auch fehlerfreundlich zu meinem eigenen Eltern sein Punkt.
00:29:50: Aber das brauche's.
00:29:51: Ja okay, das habe ich jetzt ja auch nicht ausgeschlossen, aber am Ende dass man dann sagt, okay ich kann dich jetzt vielleicht verstehen in der Situation.
00:29:59: Und
00:30:00: jetzt
00:30:01: gibt es auch die nächsten Momente.
00:30:02: wenn es zu Verletzungen kam passiert halt immer irgendwo finde ich ist dann verzeihen für dich nur Optionen.
00:30:08: es gibt ja auch Menschen die sagen nein das kann nicht.
00:30:10: oder würdest du sagen es ist eine Notwendigkeit um uns auch zu lösen und frei zu werden?
00:30:15: Oder bist du nicht so ein Fändesverteid?
00:30:18: Ich glaube, dass es nicht mal nachzahlen.
00:30:21: Das darf jeder in seiner eigenen Entwicklung finden.
00:30:24: Ich kann dir verzeihen und vergeben, ich kann dich sehen als der, der du heute bist,
00:30:28: Punkt!
00:30:28: Kannst du das mit deinen Eltern?
00:30:32: Mit meiner Mutter habe ich einen guten Weg für mich gefunden.
00:30:35: Da gibt's immer noch Momente, wo ich merke, da bin ich immer noch irgendwie
00:30:38: angefühlt... Also hast du noch ein Thema oder bist du noch im Prozess?
00:30:40: Da bin ich auch immer noch in dem Prozess so.
00:30:42: Und da aber auch dann ... Ah okay, da gibt's noch irgendwie ... Ich weiß noch nicht ob wir jemals fertig werden sollen, ist einfach immer ein ... sich wiederholen, einen Wiederkehren da und eher ah okay in dieser Stelle kann ich damit besser umgehen.
00:30:55: Oder bis es gelöst ist dann wird's nicht wiederkommen glaube ich also für mich sind so verstehen Verzeihen zwei Begriffspaare wo ich sage ja die gehören für mich zusammen mit meiner persönlichen Erfahrung und in dem Moment wo ich jemandem verzeihre bin ich ihn auch eher los.
00:31:09: Also für mich ist das auch moment der Befreiung.
00:31:11: Ja Das ist ein Thema für mich solange ich das noch nicht kann.
00:31:15: Das kann man auch nicht einfach nur wollen, das musste von innen kommen.
00:31:18: Aber wenn es kommt finde ich dann hast du diesen Komplex irgendwo abgeschlossen und dann ist auch diese Person.
00:31:23: also dann schleppe ich das nicht mehr so mit
00:31:25: mir um.
00:31:26: Genau, da hat man das aus dem Rucksack des Lebens herausgelegt.
00:31:29: Was auch schönes ist eine Lastbühne!
00:31:31: Genau.
00:31:31: Dann kriegen wir vielleicht bei einer Wanderung mit von, ah guck mal da war ... Da kommt man
00:31:34: schneller vorwärts ne?
00:31:36: So wie wir alle Wanderer sind auf unserer Lebensbahn.
00:31:39: Thorsten vielen Dank dass wir jetzt ein bisschen gewandert sind auf den Traditionslinien der eigenen Vorfahren und Ursprungsfamilie und das mal ein bisschen besprochen haben.
00:31:48: Und ich denke es ist einfach wirklich wichtig für jeden von uns egal was wir erlebt haben dass wir uns die Sachen bewusst machen also diesen wenn wir beim Bild des Wanderns sind eine Rastmachen anhalten am besten vom Vielleicht Tügel, schön schauen.
00:32:02: Aber dann wirklich mal die Perspektive zu wechseln und sich herauszugehen, sich selbst zu stellen aufs Sicht zu gucken und zu sagen wer bin ich eigentlich?
00:32:09: Wer ist dieser Typ was wir ja gesagt haben?
00:32:11: Wer bin ich?
00:32:12: Was will ich?
00:32:12: Warum mache ich das alles, was ich tue?
00:32:14: Und sich das bewusstzumannend reflektieren ist der Anfang einer ganz besonderen inneren Reise.
00:32:20: Die kann wenn alles klappt auch zu einem wirklichen Befreiung
00:32:23: führen.
00:32:23: Also geht diesen Weg ruhig!
00:32:24: Traut euch es ist nicht immer einfach.
00:32:26: Das sind richtige Abenteuer die man da leben kann Thorsten, also nochmal vielen Dank für diese Reise und Wanderschaft.
00:32:33: Vielen Dank für die Einlage,
00:32:34: liebe Volga!
00:32:35: Und damit hören wir uns zum nächsten Mal und wir machen dann weiter in der nächsten Folge und wollen noch mal besprochen und das Buch aus dem Regal nehmen was nämlich Thorsten da schon so schön reingestellt hat.
00:32:45: und wir wollen jetzt mal gucken wie ist es denn mit unserem eigenen Suchtverhalten?
00:32:49: Inwiefern hat das mit der Ursprungsformität zu tun?
00:32:51: Das alles in den nächsten
00:32:52: Folge!